Zeitungsanzeigen
International erheben viele prominente Persönlichkeiten ihre Stimme für die Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele. Immer wieder fordern sie in Offenen Briefen und Printanzeigen die Bundesregierung zu mehr Engagement in der Entwicklungspolitik auf. Ergänzt werden diese Offenen Briefe von Anzeigen der Aktion, die die Regierenden an die Versprechen erinnern oder zum Erheben der Stimme gegen Armut auffordern. Eine Auswahl.
November 2008: Die Krise als Chance nutzen

Mit einer ganzseitigen Anzeige im Stil einer E-Mail in der Financial Times Deutschland hat "Deine Stimme gegen Armut" am 28. November 2008 öffentlichkeitswirksam die Forderungen deutscher NGO an die UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Doha (Katar) kommuniziert.
Oktober 2008: Schluß mit dem Konjunktiv!
"Schluss mit dem Konjunktiv!" forderte "Deine Stimme gegen Armut" am 17. Oktober 2008 in zwei halbseitigen Anzeigen in der taz und in der Süddeutschen Zeitung. In den Anzeigen werden Ergebnisse der "Deine Stimme gegen Armut"-Meinungsumfrage präsentiert und aufgerufen, sich an der "Stand Up"-Aktion zu beteiligen.
März 2008: Weltfrauentag - Frau Merkel ist heute besonders wichtig
Nicht zu übersehen war die ganzseitige Anzeige in der Samstagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am Weltfrauentag (8. März 2008). "Es gibt eine Frau, die am Weltfrauentag besonders wichtig ist: Angela Merkel", heißt es darin. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass Frauen besonders von Armut betroffen sind: "Noch sind 70 Prozent der Armen weltweit Frauen. Noch sind zwei Drittel aller Analphabeten Frauen."
Dezember 2007: Welt-Aids-Tag: Aufruf für mehr Hilfe
Am Welt-Aids-Tag (1. Dezember) erschienen Anzeigen der Aktion in der Süddeutschen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Sonnstagszeitung. Unter einem Zitat von Bundeskanzlerin Merkel, dass man mehr in die Behandlung und Vorbeugung von AIDS in Afrika investieren wolle, wird daran erinnert, dass sich nach wie vor jede Minute fünf Menschen mit HIV infizieren und eine Finanzierungslücke für nachhaltige AIDS-Programme besteht.
Juli 2007: Anzeige zu den G8-Ergebnissen
Anzeigenkampagne im Mai 2007
Mai 2007: Offener Brief an die G8-Finanzminister
In einem Offenen Brief fordern Professoren, Intellektuelle und Nobelpreisträger die G8-Finanzminister auf, die Versprechen zur Erhöhung der Entwicklungshilfe einzuhalten und dazu innovative Finanzierungsinstrumente einzuführen. Unterzeichner sind unter anderem Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, die ehemalige UN-Hochkommisarin für Menschenrechte Mary Robinson, Literaturnobelpreisträger John M. Coetzee, Noam Chomsky und Hans Eichel, ehemaliger deutscher Finanzminister.
Der Offene Brief wurde am 18. Mai 2007 in der deutschen und internationalen Ausgabe der Financial Times veröffentlicht. Der Brief wurde von den G8-Plattformen der Weltweiten Aktion gegen Armut (GCAP) initiiert. Anlass war das Treffen der G8-Finanzminister, die in Schwielowsee bei Potsdam tagten.









