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Endlich – Fortschritte bei den Millenniumsentwicklungszielen

Die weltweite Trinkwasserversorgung hat sich stark verbessert: Inzwischen haben 89 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten. Damit ist die Anzahl der Menschen, die täglich über sauberes Wasser verfügen zwischen 1990 und 2010 um zwei Milliarden gestiegen. Darüber informiert das UN-Kinderhilfswerks UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einem Bericht zur Wasser- und Sanitärversorgung in der Welt, der am 6. März veröffentlicht wurde. Das ist ein großer Erfolg, über den sich „Deine Stimme gegen Armut“ sehr freut.

Die Welt ist damit den Millenniumsentwicklungszielen (MDG), insbesondere dem MDG 7, das für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt steht, ein Stückchen näher gerückt. Neben anderen Zielen fordert das MDG 7, den Anteil der Weltbevölkerung, der keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen hat, bis 2015 um die Hälfte zu senken. Auch das MDG 4, das für die Senkung der Kindersterblichkeit steht, wird durch diese Entwicklungen unterstützt, obwohl immer noch jeden Tag mehr als 3.000 Kinder an Krankheiten sterben, die durch verschmutztes Trinkwasser verursacht werden.

Dennoch haben nach Angaben der UNICEF und der WHO noch immer 783 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 2,5 Milliarden Menschen besitzen keine eigene Toilette, 1,1 Milliarden Menschen haben in ihrem Alltagsleben sogar keine Möglichkeit, Latrinen oder Toiletten benutzen.
Etwa 40% der Menschen, die über keinen Zugang zu Wasser verfügen, leben in Afrika südlich der Sahara. Besonders schlimm ist die Lage in den ländlichen Gebieten: Dort haben nur 3% der Familien einen Wasseranschluss, viele müssen das lebensnotwendige Wasser in Flüssen und Seen holen und oft kilometerweit in ihre Dörfer tragen. Die Fortschritte sind also ungleich verteilt und die Erreichung vollständiger Millenniumsziele steht noch in weiter Ferne.

Eine Reaktion zu “Endlich – Fortschritte bei den Millenniumsentwicklungszielen”

  1. Heiko Wäsche

    Ich kann es nur bestätigen: Es hat sich in West- und Ostafrika viel verbessert, aber es muss weitergehen!! Probleme, die behoben werden müssen gibt es noch viel zu viele! Fangen wir also damit an…..zögern wir nicht!

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