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Wichtig ist, was hinten rauskommt: UN tüftelt am Gipfelergebnis

In rund vier Wochen beginnt in New York der Weltarmutsgipfel der Vereinten Nationen. Bei diesem Gipfel wird über den Stand der Umsetzung der acht Millenniumsentwicklungsziele (MDG) beraten. Mit diesen acht MDGs sollen bis 2015 unter anderem extreme Armut und Hunger halbiert werden. Bereits seit einigen Wochen verhandeln die Mitgliedsstaaten der UN über ein Abschlussdokument. In Deutschland ist das Entwicklungsministerium (BMZ) dafür zuständig, dass die Positionen der Bundesregierung in den Verhandlungsprozess einfließen. Dies geschieht nicht direkt, sondern über die Europäische Union (EU), die in New York für die europäischen Länder am Tisch sitzt.

Der letzte Entwurf des Abschlussdokuments von Ende Juli gibt bereits einen Eindruck, wie das Gipfelergebnis ausfallen wird. Die zentrale Botschaft des letzten Entwurfs von Ende Juli ist, dass die MDG trotz Finanz- und Wirtschaftskrise erreicht werden können. Dafür bedarf es zum einen der Eigenverantwortung der armen Staaten und zum anderen Unterstützung durch die reichen Industrieländern. Spannend wird sein, ob die Forderung an die Industrieländer im Dokument bleibt, einen verbindlichen Plan zu verabschieden, wie bspw. die versprochene Erhöhung der Entwicklungshilfe bis 2015 erreicht werden soll. Auch „Deine Stimme gegen Armut“ fordert einen deutschen MDG-Aktionsplan, die Bundesregierung will davon bis jetzt nichts wissen.

Eine Reaktion zu “Wichtig ist, was hinten rauskommt: UN tüftelt am Gipfelergebnis”

  1. Peach

    Ich hoffe sehr, dass die Forderung an die Industrieländer bleibt, einen verbindlichen Plan zu verabschieden. Wenn nichts Verbindliches gemacht wird, wird die ganze Übung leider auch wieder nicht wirklich etwas bringen. Also bitte, ein verbindlicher Plan muss vereinbart werden.

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