Der offizielle Blog zur Aktion DEINE STIMME GEGEN ARMUT


Jaenicke, Kerkeling und Co. erheben Stimme gegen Armut und Behinderung

Weltweit leben über 650 Millionen Menschen mit Behinderungen. Diese sind besonders stark von Armut betroffen. Den wenigsten gelingt es, sich aus dem Teufelskreis von Armut und Behinderung zu befreien. Diese Tatsache ist für Comedian Hape Kerkeling, die Schauspieler Armin Rohde und Hannes Jaenicke, die Sängerin Joana Zimmer und den Paralympics-Goldmedaillen-Gewinner Rainer Schmidt Anlass, ihre Stimme gegen Armut zu erheben und in einem Video-Spot zur Nachahmung aufzurufen.

Mit dem Clip unterstützen die Organisationen Behinderung und Entwicklungzusammenarbeit (bezev), Christoffel-Blindenmission (CBM) gemeinsam mit dem Projekt “die Gesellschafter” der Aktion Mensch die Aktion “Deine Stimme gegen Armut”. Mehr über das Thema Armutsbekämpfung und Behinderung auf unserer Themenseite.

Übrigens: bezev, CBM und dieGesellschafter haben für die Sammlung von Stimmen gegen Armut extra Unterschriftenlisten in einfacher Sprache und mit Blindenschrift Braille entworfen. Gedruckte Exemplare können bei den Organisationen bestellt werden, einfach E-Mail senden an material(at)cbm.de oder info(at)bezev.de.

10 Reaktionen zu “Jaenicke, Kerkeling und Co. erheben Stimme gegen Armut und Behinderung”

  1. Horst Torsten

    Diese Welt- und “Werteordnung” lebt von der konfusionierenden Überproduktion an systemrationalem Kommunikationsmüll. Und wenn man seine Stimme gegen die daraus logisch resultierende Ungerechtigkeit erhebt, dann sollte man ein vorbildlich-nachahmenswertes Gegenkonzept haben – Forderungen, Proteste und Demonstrationen, für / an die “Treuhänder” der “Demokratie” durch schändliche Kreuzchen auf dem Blankoscheck, sind stumpfsinnig, blöd und von allen denkbaren …losigkeiten be- und hergeleitet.

    Mein ausbaufähiges Gegenkonzept, für den kommunikativen Weg der “Macht der Straße”: das GLOBAL bedingungslose MENSCHENRECHT auf Nahrung, Wohnen und Gesundheit, mit allen daraus MENSCHENWÜRDIG resultierenden Konsequenzen / Möglichkeiten – ein WAHRHAFTIGES / unkorrumpierbares Zusammenleben OHNE Wettbewerb, OHNE Steuern, OHNE “Sozial”-Versicherungen, OHNE manipulativ-schwankende “Werte”, OHNE irrationalem Zeit-/Leistungsdruck zu einer Karriere von Kindesbeinen (keine Bildung mehr zu Suppenkaspermentalität / für Kindheit und Jugend in wirklicher Freiheit), usw..

  2. Marco

    Ich gebe Horst recht. Sicher ist es legitim sich über solche Ungerechtigkeiten zu empören und seine Stimme dagegen erheben zu wollen. Man sollte dies auch tun… nur kann man nicht gleichzeitig so weiter machen wie bisher. Veränderungen fangen immer bei einem selber an. Armut und soziale Ungerechtigkeit sind zwangsläufige Symptome unserer kranken Gesellschaft die durch Protest und öffentlichen Fingerzeig auf dauer nicht verschwinden werden. Die Wurzeln unserer gesellschaftlichen Probleme liegen viel tiefer und ihre feinen Stränge wurzeln auch in jedem von UNS. Den Nährboden bereitet die breite Masse die das System tagtäglich unterstützt, die Früchte ernten nur wenige…. da muss angesetzt werden und das kann nur jeder Einzelne von uns für sich tun.

    ‎”In einer Welt, wo 1 % der Bevölkerung 40 % des Reichtums besitzt, wo jeden Tag 34.000 Kinder an Armut und behandelbaren Krankheiten sterben, und wo 50 % der Bevölkerung der Welt von weniger als 2 Dollar pro Tag leben… ist eines klar – Irgendwas kann da nicht stimmen.” Peter Joseph

  3. Bärbel Drogge

    Ich fühle mich hilflos, gegenüber so viel Ungerechtigkeit auf der Welt und habe auch manchmal ein schlechtes Gewissen.Obwohl ich auch nur von einer geringen Rente
    lebe, so geht es mir doch, im Vergleich zu so viel Elend, glänzend.
    Ich betätige mich sozial-politisch und fühle mich einfach machtlos um der Armut entgegenzutreten und echte Hilfe zu leisten.

  4. Helmut Scheid

    Ja, der Peter hat es in groben Zügen umrissen. Armut exsitiert auf diesem Planeten hauptsächlich deshalb, weil die “Reichen” (multinationale Konzerne aber auch privat Personen) “den Hals nicht voll kriegen”, ich meine mit Geldmitteln und Besitz! So schicken sie ihre Manager (meines Erachtens nach sind die reif für die Couch beim Psychiater) los, um in den ärmsten “Winkeln” unserer Erde ihre “Wertschöpfung” stattfinden zu lassen. Sie “pfeifen” dabei auf Umweltschutz und Menschenrechte. Ermpfehlenswerter Film dazu:” Let`s make money”!!!!!
    Einmal im Jahr treffen sich die reichsten und mächtigsten Vertreter aller Gesellschaftsgruppen bei der sog. Bilderbergerkonferenz an meist geheimen Orten. Nur einer kleinen Gruppe von Gegnern gelingt es von jeweils dort zu berichten. Die Zeitungen berichten nichts darüber (siehe Wikipedia: Bilderberger). Aufklärung und Information über diese “Treffs” sind wichtig, denn dort, an diesen omimösen Orten wird die Welt jedes Jahr neu aufgeteilt! was “Wirtschaft” und Demokratie etc. angeht!
    Helmut

  5. Annette Oedingen

    Ich mu√ü dem zustimmen. Seit 13 Jahren an MS erkrankt und seit 5 Jahren auf den Rollstuhl angewiesen, erlebe ich eine Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Hatte mich neulich mit einem Obdachlosen unterhalten. Ich meinte zu ihm wir k√∂nnen uns die Hand reihen, worauf er mich erstaunt ansah. Ich meinte nur wir sind doch die letzten inder Gesellschsft, wenn √ºberhaupt. Zum Thema Gesellschaft habe ich auch meinen Beitrag einzubringen. Diese “Gesellschaft” kommt urspr√ºnglich ja wohl von zusammenleben , hat damit rein gar nichts mehr zu tun. Geldschaft w√§re passender Geld ist zum wichtigsten Punkt geworden, das Menschliche hat sich verabschiedet. Wer arm ist auch in unserem Lande, der kann gleich einpacken. Ganz zu schweigen von den benachteiligten Nationen dieser Erde. Da setzen sich die Gro√üm√§chte in feudaler Umgebung zusammen, bringen eigentlich nicht zu stande und wollen allen Nationen ihren kapitalistischen Stempel aufsetzen. Das ist einach zum kotzen. Menschenrechte bleiben auf der Strecke. Den Paragraphen in unserem Grundgesetz die W√ºrde des Menschen ist unantastbar, sollten wir bei diesem kapitalistischem Gehabe streichen.

  6. Silvia Bogdanic

    Wäre gut,wenn der Hape auch als Kerkeling für das bedingungslose Grundeinkommen spricht-das nimmt dem Thema die Clownesque vom Schlemmer wieder weg.
    http://www.facebook.com/people/Silvia-Bogdanic/1537999437#!/bedingungsloses.grundeinkommen

  7. Georg Schwabe

    Sehr gut , dass auch Prominente sich für diese Sache einsetzen

  8. Ilse Braun

    Ich bin froh, dass wieder an die Milleniumsziele gedacht wird und dass die Menschen mit Behinderungen mit einbezogen sind. Jeder Mensch ist wichtig als ein Glied unserer Gesellschaft und und als von Gott besonders geliebtes Wesen.

  9. Bramke

    Armut geht uns alle an!
    Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun.
    Voltaire
    In diesem Sinne mehr Verantwortung für Menschenrechte, Menschenwürde und Gleichberechtigung.

  10. Elisabeth Hecht

    Ich unterstütze diese Aktion mit vollem Herzen. Es muß aufhören, daß der Reichtum immer mehr auf einige wenige konzentriert wird, mit der Folge, daß sich die Armut vergrößert. Dieses Thema, was auch Nächstenliebe einschließt, geht uns alle an.

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