DATA-Bericht 2010: G8 brechen ihre Zusagen deutlich
Der neue Bericht der Lobby- und Kampagnenorganisation ONE fällt deutlich aus: Die G8-Staaten (USA, Kanada, Japan, Russland, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien) halten sich nicht an ihre eigenen Zusagen. 2005 hatten die G8-Staaten zugesagt zusammen mit anderen Gebern die Mittel für die Armutsbekämpfung in Afrika um insgesamt 25 Mrd. US-Dollar zu erhöhen. Die G8 werden ihren Anteil daran jedoch nur zu 61 Prozent umsetzen, rechnet ONE vor.
Deutschland liegt deutlich unter diesem gemeinsamen Wert. Trotz der Erhöhungen der Entwicklungshilfe in den letzten Jahren, erreichen die Ausgaben Berlins für Armutsbekämpfung in Afrika bis 2010 nur 25 Prozent des Versprechens von 2005. Grund dafür ist, dass nur ein kleiner Teil dieser Mittel nach Afrika ging. Besonders schlecht schneidet das G8-Mitglied Italien ab, das als einziges Land die Mittel für Afrika sogar gekürzt haben. Für ONE Grund genug zu fordern, Italien aus dem Kreis der G8 auszuschließen.
Auffällig ist, dass die beiden nordamerikanischen G8-Staaten, Kanada und die USA, ihre Versprechen für Afrika bereits jetzt, 2009, übererfüllt haben. Allerdings sind die Versprechen dieser beiden Staaten, die sie 2005 gegeben haben, bei weitem nicht so ehrgeizig wie die der europäischen G8-Mitglieder, wie ONE zu Recht betont.
ONE weist auch darauf hin, dass derzeit eine Verschiebung der Prioritäten innerhalb der deutschen Entwicklungszusammenarbeit erfolgt. So wird die Bundesregierung einen großen Teil der Mittel für Klimaschutz und den Aufbau in Afghanistan verwenden. Aus Sicht von ONE sollten diese beiden Sektoren jedoch zusätzlich finanziert und nicht zu Lasten der klassischen Armutsbekämpfung, v.a. in Afrika gehen.


Am 28. Mai 2010 um 14:29 Uhr
Im Namen der Götter,
fließt unendlich Blut.
Mit der Lüge von Freiheit,
zerstör´n wir das Gut.
Im Zeichen des Wahnsinns,
wird uns vorgelogen.
Im Moder des Geldes
wird nur noch betrogen.
Mit Blut, Brot und Spiele
Der Geist wird zersetzt
Hat eins nur zum Ziele
Der Mensch wird gehetzt
Das Glück wird vertrieben
Von gieriger und Macht
Nur Wut ist geblieben
Und blutige Nacht
Die Zeit wird bald kommen
Wo das Volk sich erhebt
Das Pack wird verkommen
Mit Blut kalt gelegt
Der Eine lebt munter,
in seelischer Not.
Ein andrer geht unter,
hat nicht mal ein Brot.
Obwohl sie noch leben,
sind sie doch schon tot.
Der Tod spielt daneben,
das Lied von der Not.
Am 1. November 2011 um 19:40 Uhr
Dies ist der perfekte Blog für alle, die über dieses Thema wissen möchte. Du weißt so viel seiner fast schwer, mit Ihnen zu streiten (nicht , dass ich wirklich möchte … haha). Sie auf jeden Fall lege einen neuen Spin zu einem Thema das ist schon über Jahre geschrieben. Great stuff , just great!