79.595 Dollar für Djibuti: Datenbanken geben Übersicht über Entwicklungshilfe
Wie viel Entwicklungshilfe hat Deutschland im Jahr 1999 an Djibuti bezahlt? Was hat Finnland 2006 in Südamerika für die Verbesserung von sanitären Einrichtungen und der Trinkwasserversorgung ausgegeben? Und wieviel Geld floss eigentlich weltweit in den letzten fünf Jahren in Bildungsprojekte in Sri Lanka? Antworten auf diese und ähnliche Fragen finden sich in der neuen Online-Datenbank AidData. Sie enthält fast eine Million Einträge zur weltweiten Entwicklungshilfe und erfasst neben der Höhe auch Informationen über den Zweck der geleisteten Zahlungen.
So lassen sich detaillierte Informationen über die weltweiten Finanzströme der Entwicklungszusammenarbeit seit 1945 abrufen und auch in Zukunft soll AidData mit aktuellen Daten gefüttert werden. Die Höhe der Entwicklungshilfe Deutschlands für Djibuti im Jahr 1999 betrug übrigens 79.595 US-Dollar, die unter anderem für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie kulturelle Projekte ausgegeben wurden.
Wem das Ganze zu zahlenlastig erscheint und lieber an konkreten Beispielen sehen möchte, was Entwicklungszusammenarbeit bewirken kann: Bitteschön! Die “Good Practice”-Datenbank der Vereinten Nationen bietet einen Überblick über Fallstudien, die als Positivbeispiele neue Erfahrungen und Erfolge gebracht haben. Wie zum Beispiel der Fall aus Kenia, bei dem ein Finanzierungsprogramm immer mehr sozial benachteiligten Kindern die Verbesserung ihrer Lebensumstände ermöglicht. Fast 250.000 Kindern konnte so schon geholfen werden. Oder das Projekt aus Malawi, bei dem Familien, die von unter 0,10 US-Dollar am Tag leben müssen, finanzielle Hilfe bekommen, welche sich an der Zahl der zur Schule gehenden Kinder bemisst. Über 24.000 Haushalte und fast 49.000 Kinder haben bisher davon profitiert. Oder, oder, oder.
Vielleicht sollte auch Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) mal einen Blick in diese Datenbank werfen, um zu sehen, dass man mit mehr Geld mehr erreichen kann und dass Wirksamkeit und Höhe der Entwicklungshilfe keine Gegensätze sind. Dann stellt er vielleicht auch nicht mehr das 0,7 Prozent-Ziel infrage.


Am 15. April 2010 um 23:45 Uhr
“Was wir wollen?â€? Das ist eine berechtigte und sehr gute Frage. Doch was für Möglichkeiten haben wir, unsere Ideen oder Vorschläge zu realisieren??? Ich möchte z. B. am liebsten, dass ALLE Menschen (international) gleiche Rechte (und Pflichten), gleiche Chancen und gleich viel an Hab und Gut haben! Des Weiteren brauchen wir keinerlei Führungspositionen wie z. B. Politiker, Manager oder der Gleichen, die unbegründet übertriebene und viel zu hohe Gehälter kassieren. Anstatt dessen brauchen wir “Ehrenamtlich tätige Menschenâ€? die zufrieden und ausgeglichen durch Ihre Arbeit bzw. “Hobbyâ€? zum Wohle der Gesellschaft beitragen. Jeder Mensch soll das >grenzenlose< Recht haben, sich frei entscheiden zu dürfen, wo er auf dieser Welt leben möchte. Purer Luxus bzw. das Prommi-Gesockse wie die "Super-Reichen" darf und soll es in Zukunft nicht mehr geben! Das Bewusstsein der Menschen von heute muss sich noch sehr stark entwickeln z.B. in Richtung "Gleichberechtigung" und "Vernunft". Einseitiger Reichtum bringt uns Menschen nicht zusammen, sondern trennt uns immer mehr (s. permanent steigende Single-Haushalte). Die höchste Rate an Verbrechen, sind durch Kapitaldelikte verursacht worden d.h. wenn es z.B. kein Geld mehr gäbe, dann gäbe es weder "Reiche" bzw. "Arme" Menschen. Keiner hätte einen Grund einen anderen Mitmenschen zu überfallen, denn man hat nicht mehr und nicht weniger wie jeder andere auch! Also kurz gesagt, es würde keinen Sinn ergeben jemanden zu überfallen, wenn man keine "Beute" machen kann… bzw. wenn es sowieso keiner mehr nötig hat… denn jeder hat doch gleich viel… an materiellen Dingen, die zum Leben eben gebraucht werden. Jeder Mensch sollte sein Dasein immer wieder hinterfragen… das Ergebnis wird immer wieder das Gleiche sein… WIR kommen "nackt" auf diese Welt… und müssen auch "nackt" ohne irgendetwas von dieser Welt wieder gehen!!! Das sind buchstäbliche nackte Tatsachen… die Dinge, die wir benutzen oder zum Leben brauchen, sind nur "vorübergehend" geliehen und nicht zum "mit hinüber nehmen" für uns gedacht. Wenn diese Tatsache wirklich jeder Mensch irgendwann einmal begriffen hat, dann beginnt eine "Neue Ära" das sogenannte "GOLDENE ZEITALTER" für uns ALLE. Ich freue mich schon heute auf diesen Tag (2013)… Was meint Ihr dazu??? Sei Ihr auch dabei…???