Leben retten: Kanada zeigt, wie es nicht geht
Um drei Viertel soll die Müttersterblichkeit bis 2015 gesenkt werden. So sieht es das fünfte der acht Millenniumsentwicklungsziele (MDG) vor. Wie ein Blick in den MDG-Report der Vereinten Nationen zeigt, ist MDG 5 jedoch das Ziel mit den wenigsten Fortschritten. Beim letztjährigen G8-Gipfel in Italien wurde Mütter- und Kindergesundheit folgerichtig auch als dringendstes globales Gesundheitsproblem anerkannt. Für den diesjährigen G8-Gipfels wird daher erwartet, dass die führenden Vertreter der sieben größten Industrienationen und Russland in diesem Jahr einen Schritt weiter gehen. Als Ende Januar der kanadische Premierminister Stephen Harper die geplanten Schwerpunkte des Gipfels, der Ende Juni in Huntsville stattfinden wird, vorstellte, hob er tatsächlich die besondere Bedeutung des Themas hervor und kündigte an, eine “große Initiative” vorzuschlagen, in der Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und der Privatsektor mobilisiert werden sollten, um die Kindersterblichkeitsrate zu senken und die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Einzelheiten dieser Inititiative hat der kanadische Premierminister bisher allerdings kaum verlauten lassen. Unterdessen hat Außenminister Lawrence Cannon aber erstmal seine ganz eigene Vorstellungen des Themas – und schloss essentielle Bestandteile aus der Inititative aus – um “Leben zu retten”, wie er sagte.
Im Einzelnen ging es um den Bereich der Familienplanung, insbesondere der Verhütung. Dabei ist jedoch gerade dieser fundamental wichtig, um Leben zu retten. Weltweit haben 215 Millionen Frauen, die eine Schwangerschaft verzögern oder verhindern wollen, gar keinen Zugang zu modernen Verhütungsmethoden. Viele Babys kommen krank und geschwächt zur Welt und nicht wenige Frauen sterben, weil sie, erschöpft durch Unterernährung oder Infektionen, oft nicht in der Lage sind, ihr Kind überhaupt zu gebären. Eine Verbesserung des Zugriffs auf moderne Verhütungsmethoden würde die Zahl ungewollter Schwangerschaften dramatisch senken und somit auch die Zahl schwangerschaftsbedingter Komplikationen und Sterbefälle. Wie etwa die Studie des US-amerikanischen Guttmacher Instituts feststellte, liegt eine solche Verbesserung durchaus im Rahmen des Machbaren.
Auch Premierminister Harper ruderte nach der Ankündigung seines Außenministers schnell zurück und entschärfte dessen Aussagen: “Wir verschließen die Tür vor keiner Option, auch nicht vor Verhütung”. Viele Organisationen sind jedoch misstrauisch geworden und schenken den Gipfelvorbereitungen der kanadischen Regierung zusätzliche Aufmerksamkeit. Mit einem Brief wendeten sich heute deshalb neun deutsche Nichtregierungsorganisationen an das kanadische Regierungsoberhaupt und forderten, dass Familienplanung, einschließlich Empfängnisverhütung, Teil der Initiative auf dem G8-Gipfel sein muss.


Am 29. März 2010 um 14:56 Uhr
Hallo wir sind gegen armut und wir spenden auch schon viel
liebe grüße von Luisa&Josefin:-)
Am 15. April 2010 um 23:44 Uhr
“Was wir wollen?â€? Das ist eine berechtigte und sehr gute Frage. Doch was für Möglichkeiten haben wir, unsere Ideen oder Vorschläge zu realisieren??? Ich möchte z. B. am liebsten, dass ALLE Menschen (international) gleiche Rechte (und Pflichten), gleiche Chancen und gleich viel an Hab und Gut haben! Des Weiteren brauchen wir keinerlei Führungspositionen wie z. B. Politiker, Manager oder der Gleichen, die unbegründet übertriebene und viel zu hohe Gehälter kassieren. Anstatt dessen brauchen wir “Ehrenamtlich tätige Menschenâ€? die zufrieden und ausgeglichen durch Ihre Arbeit bzw. “Hobbyâ€? zum Wohle der Gesellschaft beitragen. Jeder Mensch soll das >grenzenlose< Recht haben, sich frei entscheiden zu dürfen, wo er auf dieser Welt leben möchte. Purer Luxus bzw. das Prommi-Gesockse wie die "Super-Reichen" darf und soll es in Zukunft nicht mehr geben! Das Bewusstsein der Menschen von heute muss sich noch sehr stark entwickeln z.B. in Richtung "Gleichberechtigung" und "Vernunft". Einseitiger Reichtum bringt uns Menschen nicht zusammen, sondern trennt uns immer mehr (s. permanent steigende Single-Haushalte). Die höchste Rate an Verbrechen, sind durch Kapitaldelikte verursacht worden d.h. wenn es z.B. kein Geld mehr gäbe, dann gäbe es weder "Reiche" bzw. "Arme" Menschen. Keiner hätte einen Grund einen anderen Mitmenschen zu überfallen, denn man hat nicht mehr und nicht weniger wie jeder andere auch! Also kurz gesagt, es würde keinen Sinn ergeben jemanden zu überfallen, wenn man keine "Beute" machen kann… bzw. wenn es sowieso keiner mehr nötig hat… denn jeder hat doch gleich viel… an materiellen Dingen, die zum Leben eben gebraucht werden. Jeder Mensch sollte sein Dasein immer wieder hinterfragen… das Ergebnis wird immer wieder das Gleiche sein… WIR kommen "nackt" auf diese Welt… und müssen auch "nackt" ohne irgendetwas von dieser Welt wieder gehen!!! Das sind buchstäbliche nackte Tatsachen… die Dinge, die wir benutzen oder zum Leben brauchen, sind nur "vorübergehend" geliehen und nicht zum "mit hinüber nehmen" für uns gedacht. Wenn diese Tatsache wirklich jeder Mensch irgendwann einmal begriffen hat, dann beginnt eine "Neue Ära" das sogenannte "GOLDENE ZEITALTER" für uns ALLE. Ich freue mich schon heute auf diesen Tag (2013)… Was meint Ihr dazu??? Sei Ihr auch dabei…???