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Weltwassertag 2010: Kloschlangen für bessere Wasserqualität

Wenn Ihr zu Hause den Wasserhahn aufdreht, dann seid Ihr es vermutlich gewohnt, dass das, was Euch da entgegensprudelt, sauberes Wasser ist. Ihr könnt es trinken oder darin Eure Spaghetti kochen und werdet vielleicht gar nicht daran denken, dass dies eine äußerst komfortable Situation ist. Denn fast 900 Millionen Menschen haben keinen Zugriff auf Trinkwasserquellen, wie eine neue Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Kinderhilfswerks UNICEF zeigt. Dabei ist sauberes Wasser die Grundlage für ein gesundes Ökosystem und damit auch für das Wohl der Menschen. Ob allgemeine Gesundheit, Produktion von Nahrungs-mitteln oder Biodiversität – alles hängt entscheidend von der Qualität des Wassers ab. Deshalb ist Wasserqualität auch der Schwerpunkt des diesjährigen Weltwassertages, der heute unter dem Motto “Sauberes Wasser für eine gesunde Welt” stattfindet.

Jeden Tag werden zwei Millionen Tonnen Jauche und andere Abwässer in den weltweiten Gewässern entsorgt. Die Wasserqualität ist daher zunehmend von Verschmutzung bedroht. Besonders in Entwicklungsländern ist die Lage ernst, wo 90 Prozent der Abwässer und 70 Prozent der Industrieabfälle ungefiltert in Oberflächengewässern entsorgt werden. Eine wichtige Gegenmaßnahme wäre dort die Förderung einer grundlegenden sanitären Versorgung. Diese ist auch Bestandteil der Milleniumsentwicklungsziele (MDGs). MDG7 sieht unter anderem die Halbierung der Menschen ohne Sanitärversorgung bis 2015 vor. Nach Erkenntnissen der Studie von von WHO und UNICEF wird dieses Ziel jedoch weit verfehlt, wenn die Anstregungen nicht ernsthaft erhöht werden.

Passend zu diesem Thema gibt es eine Online-Petition, welche die Politiker zum Handeln aufruft und sie dazu auffordert, beim hochrangigen Treffen zu Sanitärversorgung und Wasser am 23. April in Washington die Weichen für eine grundlegende Verbesserung zu stellen. Mit seiner digitalen Unterschrift reiht man sich zugleich in die “längste Toilettenschlange der Welt” ein. Und wem die digitale Schlange nicht reicht, der kann – wie etwa schon in Kanada, Kamerun oder Indien – auch eine echte organisieren, oder sich aber der Schlange anschließen, die heute am Brandenburger Tor u.a. von Wash United und der German Toilet Organization veranstaltet wird.

Nicht anstehen,  sondern losfahren will heute Tobias Heimhalt für die Hamburger Organisation Viva con agua. Anstatt eines Spendenlaufs macht er lieber eine Fahrradtour, und zwar eine ziemlich große. Von Hamburg bis nach Neuseeland soll die Reise gehen, mehr als 20 Länder wird er dabei durchqueren, Wüsten und Bergpässe bezwingen und dabei mehrere tausend Kilometer hinter sich lassen. Mit der Aktion “Wasserrad” unterstützt er so Trinkwasserprojekte in Kenia und Burundi.

Eine Reaktion zu “Weltwassertag 2010: Kloschlangen für bessere Wasserqualität”

  1. Der Mensch

    “Was wir wollen?â€? Das ist eine berechtigte und sehr gute Frage. Doch was für Möglichkeiten haben wir, unsere Ideen oder Vorschläge zu realisieren??? Ich möchte z. B. am liebsten, dass ALLE Menschen (international) gleiche Rechte (und Pflichten), gleiche Chancen und gleich viel an Hab und Gut haben! Des Weiteren brauchen wir keinerlei Führungspositionen wie z. B. Politiker, Manager oder der Gleichen, die unbegründet übertriebene und viel zu hohe Gehälter kassieren. Anstatt dessen brauchen wir “Ehrenamtlich tätige Menschenâ€? die zufrieden und ausgeglichen durch Ihre Arbeit bzw. “Hobbyâ€? zum Wohle der Gesellschaft beitragen. Jeder Mensch soll das >grenzenlose< Recht haben, sich frei entscheiden zu dürfen, wo er auf dieser Welt leben möchte. Purer Luxus bzw. das Prommi-Gesockse wie die "Super-Reichen" darf und soll es in Zukunft nicht mehr geben! Das Bewusstsein der Menschen von heute muss sich noch sehr stark entwickeln z.B. in Richtung "Gleichberechtigung" und "Vernunft". Einseitiger Reichtum bringt uns Menschen nicht zusammen, sondern trennt uns immer mehr (s. permanent steigende Single-Haushalte). Die höchste Rate an Verbrechen, sind durch Kapitaldelikte verursacht worden d.h. wenn es z.B. kein Geld mehr gäbe, dann gäbe es weder "Reiche" bzw. "Arme" Menschen. Keiner hätte einen Grund einen anderen Mitmenschen zu überfallen, denn man hat nicht mehr und nicht weniger wie jeder andere auch! Also kurz gesagt, es würde keinen Sinn ergeben jemanden zu überfallen, wenn man keine "Beute" machen kann… bzw. wenn es sowieso keiner mehr nötig hat… denn jeder hat doch gleich viel… an materiellen Dingen, die zum Leben eben gebraucht werden. Jeder Mensch sollte sein Dasein immer wieder hinterfragen… das Ergebnis wird immer wieder das Gleiche sein… WIR kommen "nackt" auf diese Welt… und müssen auch "nackt" ohne irgendetwas von dieser Welt wieder gehen!!! Das sind buchstäbliche nackte Tatsachen… die Dinge, die wir benutzen oder zum Leben brauchen, sind nur "vorübergehend" geliehen und nicht zum "mit hinüber nehmen" für uns gedacht. Wenn diese Tatsache wirklich jeder Mensch irgendwann einmal begriffen hat, dann beginnt eine "Neue Ära" das sogenannte "GOLDENE ZEITALTER" für uns ALLE. Ich freue mich schon heute auf diesen Tag (2013)… Was meint Ihr dazu??? Sei Ihr auch dabei…???

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