Studie: Deutsche Panzer gehen weg wie warme Semmeln
Wir befinden uns in Zeiten der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Alle Branchen klagen über Verluste an allen Ecken und Enden. Alle Branchen? Nein! Ein Industriezweig hört nicht auf, dem herrschenden Trend Widerstand zu leisten: Die Rüstungsindustrie. Wie eine heute veröffentlichte Studie des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI zeigt, ist der weltweite Waffenhandel in den letzten fünf Jahren um 22 Prozent gestiegen. „Eine Dämpfung der Rüstungsausgaben durch die Finanz- und Wirtschaftskrise konnten wir entgegen unserer Prognose nicht ausmachen“, sagte eine Sprecherin des SIPRI.
Deutschland war im Verkaufen von Panzern und U-Booten so erfolgreich, dass es durch die Verdoppelung der Rüstungsexporte mittlerweile zum drittgrößten Waffenexporteur nach den USA und Russland am weltweiten Markt aufgestiegen ist: “The volume of Germany’s arms exports increased by over 100% between 2000–2004 and 2005–2009″, so der Bericht.
Wir befinden uns in Zeiten des globalen Aufschwungs der Rüstungsindustrie, in denen Deutschland fast 50 Milliarden US-Dollar für militärische Zwecke ausgibt – aber nur 11,3 Milliarden für Entwicklungshilfe.


Am 1. April 2010 um 19:58 Uhr
Liebe Freunde,
mein Kommentar ist ein Song von mir den ihr hier vor Euch habt:
Ich weiß was es bedeutet dass ich so traurig bin
Manchmal hab` ich in mir eine tiefe Angst.
Vor den Folgen meines Denkens und meines Gesangs.
Denn der doppelte Boden uns`rer Moral,
lässt die Wahrheit kaum zu oh, es ist schon `ne Qual.
Statt der Wahrheit ist oft doch nur eines gefragt,
das du wiederkaust was die Regierung dir sagt.
Doch die Dinge die liegen meist klar auf der Hand.
Und sprichst du sie aus, stehst du schnell an der Wand.
So manch einer der labert, wenn er `n Bettler sieht.
Von „Adolf“ und „Ordnung“ eh` er ihm etwas gibt.
Genauso wie damals, möchte` es doch sein,
und dann fallen wieder viele auf`s Hakenkreuz rein.
Wer schon was hat kriegt noch`n Schlag obendrauf
und die spaßige Jugend wird doch auch nur verkauft.
Alle andern soll`n blechen und können es doch nicht
Und wir hatten doch schon mal dieses Raubtier Gesicht.
In Wahrheit sagt mir doch mein klarer Verstand
Dass es einem der im Dreck sitzt nicht gut gehen kann.
Und guckt man sich auf der Welt um, fast überall Krieg.
Glaubt denn nur einer, dass da jemand siegt?!
Und überhaupt, ja wo kommt denn das Geld dafür her?
Für die Jungs da im Ausland bei der Bundeswehr.
Wer denkt an die Mütter, ihr bangen und wein`?
Um ihre Söhne, man könnte fast schrei`n.
Und es geht um unsere Freiheit am Hindukusch?
versteh` ich das richtig? Dass ist doch so`n Stuss.
Guck mal, die Waffenschieber, Dealer, die lachen uns tot.
Machen Geschäfte mit der nackten Not.
Mit allen die Krieg führ`n, zuletzt mit dem Irak.
Auch darum sind sie ja auch heute so groß reich und stark.
Ich weiß was es bedeutet dass ich so traurig bin.
Die Wahrheit zu sagen hat doch fast keinen Sinn.
Denn man sucht hier nach Wahrheit im Promiwahn,
und sagst Du was los ist, dann kommt es nicht an.
Sie werden nie versteh`n warum die Erde sich dreht.
Als riesiger Ball im Weltall schwebt.
Und immer und immer um sich selber dreht!
Und dauernd und dauernd um sich selber dreht.
Und immer und dauernd um sich selber dreht.
Viele Grüße
Holger
Am 2. April 2010 um 17:56 Uhr
Und, was soll uns diese Meldung sagen?
Meines Erachtens sollte sich besser freuen, dass es der deutschen Exportwirtschaft in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise so gut geht. Waffen und Waffensysteme Made in Germany sind weltweit gefragt – warum auch nicht? Die Bundesregierung schaut sehr genau darauf, dass die Waffenexporte nicht in Krisengebieten oder in den falschen Händen landen.
Die Rüstungsausgaben und die Ausgaben für Entwicklunghilfe gegeneinander aufzurechnen, ist m.E. nicht sinnvoll – ebenso wenig sinnvoll, wie z.B. die Kosten für Kinder- und Jugendhilfe gegen die Kosten für Entwicklungshilfe aufzurechnen.
Anstatt dich über Zahlen zu empören und eine Vervielfachung des Entwicklungshilfebudgets zu fordern, sollte man genau hinsehen, was eigentlich mit dem Geld bewirkt wird und bewirkt werden soll. Denn oft ist die sogenannte Entwicklunghilfe der reichen Industrienationen eine (teilweise bewusste und teilweise unbewusste) Entwicklungsverhinderung.
P.S. Der Songtext da oben ist echt ein Schmerz im A.rsch, sorry. Selbstgerecht, übersimplifizierend, kitschig und moralisierend – würg!
Am 6. April 2010 um 15:55 Uhr
Na ja Locke. Wer hier wohl nicht differenziert.Wenn Du quasi Waffenexporte damit rechtfertigst, dass es eine Krise gibt, dann bedenkst Du nicht, das die Krise nicht von den Opfern dieser Waffen produziert ist und auch nicht sein kann. Schweizer “Nümmerlikonten” nicht vergessen. Es trifft immer die Zivilbevölkerung, die ja wehrlos ist. Denk mal an Gaza-Stadt und wenn Du darüber nicht informiert sein solltest, mach Dich schlau. Nur mal so`n kleiner Hinweis. Die Bomben, die dort abgeworfen wurden, waren neu und in der Testphase. Das “Neue” daran war, das sie nicht explodierten, sondern implodierten. Und zwar in einem 10-Meter-Radius. Was das bedeutet ist doch wohl klar. Alle Opfer, die sich in diesem 10-Meter-Radius befanden, hatten “automatisch” amputierte Beine und sind innerlich zerkocht. Und dann die Phosphor-Teile, die man im Fernsehen bewundern konnte, wie sie auf Gaza-Stadt herab schwebten. Ein Tröpfchen davon auf der Haut und der Betroffene verbrannte unaufhörlich innerlich, unaufhaltsam. Kinder auf Schulhöfen waren dabei. Das, mein Freund, sind die Folgen von Waffenexporten. Hör auf, dass mit Entwicklungshilfe gleichzusetzen. Exporte ja, natürlich, aber doch nicht so was. Schlau machen darüber kannst Du Dich beim Bundestags-Abgeordneten Prof. Norman Paech, der mit den internationalen Ärzten in Gaza-Stadt vor Ort war. Und Deinen letzten Satz den überlese ich mal.
Holger
Am 6. April 2010 um 21:25 Uhr
Hallo Holger,
Deine Antwort klingt für mich sehr nach palästinensischer Propaganda. Kinder auf Schulhöfen, die innerlich verkochen und verbrennen, weil die Israelis diabolische Bomben auf sie geworfen haben. Die Wahrheit ist, dass das israelische Militär sehr darauf bedacht ist, zivile Opfer zu vermeiden. Was in einem asymmetrischen Konflikt, in dem sich der Gegener bewusst unter die Zivilbevölkerung mischt, zugegebenermaßen nicht sehr einfach ist und nicht immer gelingen kann. Das ist aber noch kein Grund, die Israelis zu sadistischen Mordbrennern zu stilisieren.
Und die von Dir erwähnten Bomben sollen also deutsche Entwicklungen sein, die von deutschen Firmen an Israel geliefert wurden? Dafür hätte ich, wenns Dir nicht zuviel Arbeit macht, gern einen kleinen Beleg – ein Link reicht.
Ich setze übrigens Waffenexporte nicht mit Entwicklungshilfe gleich (und ich frage mich, wie Du auf die absurde Idee kommst, dass ich das tun würde). Im Gegenteil, ich sage, dass das zwei verschiedene Paar Schuhe sind und dass ein zahlenmäßiger Vergleich von Rüstungsausgaben und Entwicklungshilfe ebenso plakativ wie nichtssagend ist, weil daraus nicht hervorgeht, wofür das Geld im Einzelnen verwendet wird und was es überhaupt bewirkt. Ein solcher Vergleich generiert nur eines, nämlich eine billige moralische Entrüstung nach dem Motto: “Da sehen wir’s mal wieder, Geld für Bomben geben sie aus, aber die armen Kinder in Afrika lassen sie hungern.”
Gruß,
Locke
Am 6. April 2010 um 21:40 Uhr
Hier ein Bericht den Professor Norman Paech auf seiner HP veröffentlicht hat.
Wie sagte doch unser Bundesverteidigungsminister gerade: “Wir können umgangssprachlich, ich betone umgangssprachlich, von einem Krieg ausgehen.”
< ----------- EDIT "DEINE STIMME GEGEN ARMUT" ----------->
Lieber Holger, liebe Locke,
an dieser Stelle haben wir den o.g. Volltext von N. Paech gelöscht. Er ist hier nachzulesen. Wir möchten Euch bitten, in der Diskussion hier beim Thema “Entwicklungshilfe/ Entwicklungszusammenarbeit” zu bleiben und Euch nicht in Details über den Krieg in Gaza zu verzetteln. Vielen Dank und: Weitermachen!
< ----------- EDIT "DEINE STIMME GEGEN ARMUT" ----------->
Am 7. April 2010 um 14:22 Uhr
Hallo Locke, ich habe nicht gesagt das die israelischen Bomben aus deutschen Waffenexporten stammen, sondern sie sind ein Synonyme für Waffenexporte insgesamt. Außerdem kannst Du Dir ja mal den vorherigen Artikel dazu durchlesen. (Und ich schließe mich der Meinung des Edit-Stimme gegen Armut” an. Wobei Krieg immer auch etwas mit Armut zu tun hat. Darum ja auch mein Songtext).
Gruß
Holger
Am 7. April 2010 um 19:09 Uhr
@ Holger:
ich finde es echt schwer, mit jemandem zu diskutieren, dessen Gedanken von Assoziation zu Assoziation irrlichtern. Wenn ich das alles richtig verstanden habe, bist Du der Meinung, dass Waffen irgendwie böse sind und man sie am besten nicht herstellen sollte, und schon gar nicht sollte man sie ins Ausland verkaufen. Okay, Deine Meinung bleibt Dir unbenommen. Aber verrate mir doch bitte, wie die Alliierten Nazi-Deutschland mit Klappspaten und Küchenmessern besiegt hätten. Das ist bestimmt eine sehr spannende Geschichte, die mich brennend interessieren würde.
@ DEINE STIMME GEGEN ARMUT:
Gerne höre ich mit der Diskussion über den Gaza-Krieg auf. Ich habe mit dem Quatsch ja nicht angefangen.
Mindestens ebenso gerne hätte ich, wenn sich der Autor oder die Autorin der obigen Meldung zum Thema äußern würde. Meine anfängliche Frage, was uns diese Meldung sagen soll, war durchaus ernst gemeint. Meines Erachtens ist sie nämlich krumm und schief. Es beginnt mit der Überschrift: “Deutsche Panzer gehen weg wie warme Semmeln”. Dass die Dinger an NATO-Partner geliefert werden und keinesfalls an sinistre Militärdiktaturen, ist ja wurscht, denn: Waffen verkaufen geht ja mal gar nicht. Dann flott ein Foto mit zwei traurig dreinblickenden koreanischen Kindern vor einem uralten (US-amerikanischen) Panzer druntergepappt. Botschaft: Böse Panzer machen Kinder traurig. Ich muss gleich weinen. (Moment: Deutsche Panzer machen in unseren NATO-Partnerländern die Kinder traurig? Schwedische Kinder weinen, weil auf dem benachbarten Truppenübungsplatz statt eines einheimischen Produkts ein deutscher Leopard 2 herumkurvt? Okay, okay, ich hör ja schon auf.) Dann wird berichtet, dass Deutschland seine Rüstungsexporte kürzlich verdoppelt hat. So weit, so gut. Doch dann kommt völlig unvermittelt und aus dem Nichts der Bogen von den Waffenexporten zu den Rüstungsausgaben (zwei verschiedene Paar Schuhe). Und diese werden den Ausgaben für Entwicklungshilfe gegenübergestellt (auch zwei verschiedene Paar Schuhe). Damit haben wir, wenn ich richtig gerechnet habe, sechs Schuhe und astreinen Emo-Journalismus: 5 Prozent Information und 95 Pozent billige moralische Entrüstung.
Gruß,
Locke
Am 9. April 2010 um 11:19 Uhr
Hallo Locke,
die vieldiskutierte Meldung hier steht auf der Seite der Aktion “Deine Stimme gegen Armut”, einer Aktion, die sich für mehr Engagement in der weltweiten Armutsbekämpfung einsetzt. Durch diese Brille gucken wir, wenn wir Blogartikel schreiben, die dann natürlich auch mit einer “Meinung gefärbt” sind.
Der Vergleich von Militärausgaben und Entwicklungshilfe soll die Prioritätensetzung deutlich machen und gewissermaßen ein Glaubwürdigkeitsproblem zeigen: Es wird ohne mit der Wimper zu zucken viel Geld für Kriegsgerät ausgegeben, aber Gelder für das Retten von Menschenleben werden vor allem versprochen, aber nicht gezahlt. Du hast wahrscheinlich recht, dass Waffenexporte (Geschäfte von Privatunternehmen) nicht mit Rüstungsausgaben (Aufträge des Staates) zu vergleichen sind. Das ist unser Fehler. Allerdings müssen m.W. auch Waffenexporte vom Staat genehmigt werden. So gesehen hängt die Regierung auch wieder mit drin und könnte anders entscheiden.
Viele Grüße
Ulrich Schlenker
für das Aktionsteam
Am 9. April 2010 um 14:54 Uhr
Ich betrauere die 3 jungen Menschen, die in diesem Krieg ihr Leben verloren haben und um die unser ganzes Land jetzt trauert. Genauso betrauere ich die anderen 36 deutschen Soldaten und die afghanischen Soldaten und Zivilisten, denen dieses vorher geschah.
Holger
Am 10. April 2010 um 11:45 Uhr
Hallo Ulrich/admin,
ich bin, wie jeder einigermaßen vernünftige Mensch, auch dafür, Menschen in Not zu helfen und sie nach Kräften dabei zu unterstützen, gut funktionierende und gerechte politische und wirtschaftliche Systeme aufzubauen. Diese Ziele werden allerdings nicht durch eine Erhöhung der Entwicklungshilfezahlungen erreicht – die einfache Gleichung “mehr Geld bedeutet mehr Entwicklungshilfe” stimmt einfach nicht.
“Ernstzunehmende Kritiker weisen zu recht darauf hin, dass eher zu viel als zu wenig Geld in das System der Entwicklungshilfe fließt. Viele Entwicklungsorganisationen und auch die NGOs klagen immer wieder über ein „Mittelabflussproblem“: Es gibt gemessen an den zur Verfügung stehen Mitteln oft nicht genügend sinnvolle konkrete Vorhaben. Weniger könnte in diesen Fällen mehr sein.” (Dieter Neubert, Professor für Entwicklungssoziologie an der Universität Bayreuth)
Die vielen namhaften Unterzeichner des “Bonner Aufrufs”, unter ihnen viele Praktiker und Experten, die vor Ort in den Entwicklungsländern arbeiten oder gearbeitet haben, halten ein Festhalten am 0,7-Prozent-Geberziel für verfehlt, weil dieses Ziel auf der irrigen Annahme beruht, dass mehr Geld mehr hilft. Stattdessen machen sie 10 Vorschläge für eine bessere Entwicklungspolitik: http://www.bonner-aufruf.eu/?seite=10vorschlaege
Könnt Ihr mir sagen, warum DEINE STIMME GEGEN ARMUT entgegen der Einschätzung von Praktikern und Entwicklungshilfeexperten der Meinung ist, dass eine Erhöhung des Entwicklungshilfebudgets sinnvoll ist?
Gruß,
Locke
P.S. Ich kann noch immer nicht nachvollziehen, warum Ihr der Meinung seid, dass die Anliegen von DEINE STIMME GEGEN ARMUT ausgerechnet dadurch erreicht werden können, dass die Politik Arbeitsplätze in der Rüstungsbranche vernichtet. Denn nichts anderes hätte eine Reduzierung oder ein Verbot von Rüstungsexporten und eine Reduzierung der Rüstungsausgaben (und damit der Aufträge für die Rüstungsunternehmen) zur Folge.
Am 12. April 2010 um 23:22 Uhr
Hallo Locke,
mal kurz zum Hintergrund: “Deine Stimme gegen Armut” ist eine Aktion, die unter anderem vom Dachverband entwicklungspolitischer Hilfsorganisationen VENRO getragen wird. In VENRO sind die meisten und größten Hilfsorganisationen in Deutschland zusammengeschlossen – also auch viele Praktiker und Experten.
Aus der Zusammenarbeit mit den Partnern dieser Organisationen sind die Forderungen von “Deine Stimme gegen Armut” entstanden, und das ist mein zweiter Punkt: Wir fordern nicht nur MEHR sondern auch BESSERE Entwicklungszusammenarbeit. Das bedeutet, dass die Rechenschaftspflicht, Transparenz und öffentliche Kontrolle verbessert wird. So soll die Wirksamkeit erhöht und die Entwicklungszusammenarbeit effektiver werden. All das ist in unserem Forderungspapier “Wort halten” nachzulesen: http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/start/was.html Letztlich braucht wirksame Hilfe angemesse Finanzierung.
Zu Deinem letzten Punkt schließlich, und auch das ist in “Wort halten” nachzulesen, halten wir militärische Krisenbewältigung für falsch und fordern, dass das Verhältnis von militärischen und zivilen Ausgaben in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht werden: Zum Beispiel in Afghanistan müssen die Ausgaben für den zivilen Wiederaufbau erhöht werden.
Viele Grüße!
Am 15. April 2010 um 23:49 Uhr
“Was wir wollen?â€? Das ist eine berechtigte und sehr gute Frage. Doch was für Möglichkeiten haben wir, unsere Ideen oder Vorschläge zu realisieren??? Ich möchte z. B. am liebsten, dass ALLE Menschen (international) gleiche Rechte (und Pflichten), gleiche Chancen und gleich viel an Hab und Gut haben! Des Weiteren brauchen wir keinerlei Führungspositionen wie z. B. Politiker, Manager oder der Gleichen, die unbegründet übertriebene und viel zu hohe Gehälter kassieren. Anstatt dessen brauchen wir “Ehrenamtlich tätige Menschenâ€? die zufrieden und ausgeglichen durch Ihre Arbeit bzw. “Hobbyâ€? zum Wohle der Gesellschaft beitragen. Jeder Mensch soll das >grenzenlose< Recht haben, sich frei entscheiden zu dürfen, wo er auf dieser Welt leben möchte. Purer Luxus bzw. das Prommi-Gesockse wie die "Super-Reichen" darf und soll es in Zukunft nicht mehr geben! Das Bewusstsein der Menschen von heute muss sich noch sehr stark entwickeln z.B. in Richtung "Gleichberechtigung" und "Vernunft". Einseitiger Reichtum bringt uns Menschen nicht zusammen, sondern trennt uns immer mehr (s. permanent steigende Single-Haushalte). Die höchste Rate an Verbrechen, sind durch Kapitaldelikte verursacht worden d.h. wenn es z.B. kein Geld mehr gäbe, dann gäbe es weder "Reiche" bzw. "Arme" Menschen. Keiner hätte einen Grund einen anderen Mitmenschen zu überfallen, denn man hat nicht mehr und nicht weniger wie jeder andere auch! Also kurz gesagt, es würde keinen Sinn ergeben jemanden zu überfallen, wenn man keine "Beute" machen kann… bzw. wenn es sowieso keiner mehr nötig hat… denn jeder hat doch gleich viel… an materiellen Dingen, die zum Leben eben gebraucht werden. Jeder Mensch sollte sein Dasein immer wieder hinterfragen… das Ergebnis wird immer wieder das Gleiche sein… WIR kommen "nackt" auf diese Welt… und müssen auch "nackt" ohne irgendetwas von dieser Welt wieder gehen!!! Das sind buchstäbliche nackte Tatsachen… die Dinge, die wir benutzen oder zum Leben brauchen, sind nur "vorübergehend" geliehen und nicht zum "mit hinüber nehmen" für uns gedacht. Wenn diese Tatsache wirklich jeder Mensch irgendwann einmal begriffen hat, dann beginnt eine "Neue Ära" das sogenannte "GOLDENE ZEITALTER" für uns ALLE. Ich freue mich schon heute auf diesen Tag (2013)… Was meint Ihr dazu??? Sei Ihr auch dabei…???