Steuer gegen Armut: “Möglicherweise doch eine ganz gute Idee”
Eine winzig kleine Steuer von 0,05 Prozent auf den Handel mit Finanzprodukten bringt pro Jahr mehr als 100 Milliarden Dollar ein. Geld, das für soziale Gerechtigkeit und zur Bekämpfung des Klimawandels weltweit genutzt werden kann. Noch nicht überzeugt? Dann lassen Sie sich vielleicht von dem Charme Heike Makatschs überzeugen. Die erklärt in einem Video-Spot der Kampagne „Steuer gegen Armut“ dem konsternierten Jan-Josef Liefers warum eine Finanzmarktsteuer Sinn macht. Und der kommt ziemlich ins Grübeln…
Der Spot kommt zur rechten Zeit. Der Politbetrieb schickt sich an die Idee Finanzmarktsteuer wieder wegzusperren. Finanzminister Schäuble erklärte kürzlich die Steuer sei am Ende, denn sie sei global nicht durchzusetzen. Mit letzterem liegt er vermutlich momentan richtig. Die USA wollen ihre Bankenabgabe und G8- und G20-Gastgeber Kanada ist ebenso gegen die Finanzmarktsteuer. Doch in Europa gibt es weiterhin viele Befürworter und die Experten sind sich einig, dass eine Einführung im EURO-Währungsraum ohne Wettbewerbsnachteile möglich ist.
Die Einführung in allen G20-Staaten ist natürlich das Optimum. Ausgeschlossen ist das weiterhin nicht. Entscheidend für die nähere Zukunft ist das G20-Treffen in Kanada im Juni. Dort wird auch der Tagesordnungspunkt Beteiligung des Finanzsektors an den Krisenkosten besprochen. Hier könnt Ihr einen Brief unterzeichnen, der die G20-Regierungen zur Einführung der Finanzmarktsteuer auffordert.
Die Kampagne „Steuer gegen Armut“ startete letztes Jahr um Druck auf die Bundesregierung auszuüben. Ausgangspunkt ist, dass durch die Wirtschafts- und Finanzkrise die Haushalte stark belastet werden, gleichzeitig aber der Bedarf für soziale Gerechtigkeit, Armutsbekämpfung und Klimaschutz steigt. Durch die Finanzmarktsteuer wird der eigentliche Verursacher der Krise – der Finanzsektor – zur Kasse gebeten. Erfolgreich war die Kampagne bereits mit einer Petition an deutschen Bundestag zur Finanzmarktsteuer. Innerhalb von drei Wochen zeichneten 50.000 Bürgerinnen und Bürger die Petition, so dass nun eine öffentliche Anhörung zu dem Thema im Petitionsausschuss stattfinden muss.


Am 17. März 2010 um 18:46 Uhr
[...] Ansatzpunkte für solche Methoden gibt es übrigens durchaus bereits, etwa in Form der Finanztransaktionssteuer oder einer Abgabe auf [...]
Am 16. April 2010 um 00:02 Uhr
“Was wir wollen?? Das ist eine berechtigte und sehr gute Frage. Doch was für Möglichkeiten haben wir, unsere Ideen oder Vorschläge zu realisieren??? Ich möchte z. B. am liebsten, dass ALLE Menschen (international) gleiche Rechte (und Pflichten), gleiche Chancen und gleich viel an Hab und Gut haben! Des Weiteren brauchen wir keinerlei Führungspositionen wie z. B. Politiker, Manager oder der Gleichen, die unbegründet übertriebene und viel zu hohe Gehälter kassieren. Anstatt dessen brauchen wir “Ehrenamtlich tätige Menschen? die zufrieden und ausgeglichen durch Ihre Arbeit bzw. “Hobby? zum Wohle der Gesellschaft beitragen. Jeder Mensch soll das >grenzenlose< Recht haben, sich frei entscheiden zu dürfen, wo er auf dieser Welt leben möchte. Purer Luxus bzw. das Prommi-Gesockse wie die "Super-Reichen" darf und soll es in Zukunft nicht mehr geben! Das Bewusstsein der Menschen von heute muss sich noch sehr stark entwickeln z.B. in Richtung "Gleichberechtigung" und "Vernunft". Einseitiger Reichtum bringt uns Menschen nicht zusammen, sondern trennt uns immer mehr (s. permanent steigende Single-Haushalte). Die höchste Rate an Verbrechen, sind durch Kapitaldelikte verursacht worden d.h. wenn es z.B. kein Geld mehr gäbe, dann gäbe es weder "Reiche" bzw. "Arme" Menschen. Keiner hätte einen Grund einen anderen Mitmenschen zu überfallen, denn man hat nicht mehr und nicht weniger wie jeder andere auch! Also kurz gesagt, es würde keinen Sinn ergeben jemanden zu überfallen, wenn man keine "Beute" machen kann… bzw. wenn es sowieso keiner mehr nötig hat… denn jeder hat doch gleich viel… an materiellen Dingen, die zum Leben eben gebraucht werden. Jeder Mensch sollte sein Dasein immer wieder hinterfragen… das Ergebnis wird immer wieder das Gleiche sein… WIR kommen "nackt" auf diese Welt… und müssen auch "nackt" ohne irgendetwas von dieser Welt wieder gehen!!! Das sind buchstäbliche nackte Tatsachen… die Dinge, die wir benutzen oder zum Leben brauchen, sind nur "vorübergehend" geliehen und nicht zum "mit hinüber nehmen" für uns gedacht. Wenn diese Tatsache wirklich jeder Mensch irgendwann einmal begriffen hat, dann beginnt eine "Neue Ära" das sogenannte "GOLDENE ZEITALTER" für uns ALLE. Ich freue mich schon heute auf diesen Tag (2013)… Was meint Ihr dazu??? Sei Ihr auch dabei…???