Ziel verfehlt: OECD rügt Deutschland für zu geringe Entwicklungshilfe
Als ob nach der letztjährigen Studie des Centre for Global Development (CGD) nicht schon klar gewesen wäre, dass das deutsche Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit höchstens Mittelmaß ist, hat jetzt noch einmal die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit einer Untersuchung wohl auch dem Letzten klargemacht, dass Deutschland in der Entwicklungspolitik mehr machen muss. Konkret kritisierte die OECD den Bruch des Versprechens der G8-Staaten von ihrem Gipfeltreffen in Gleneagles in 2005, den Anteil der Entwicklungshilfe am Bruttonationaleinkommens (BNE) bis zum Jahr 2010 auf 0,51 Prozent zu steigern um dadurch weitergehend die vereinbarte Erreichung des 0,7 Prozent-Ziels bis 2015 zu realisieren. Deutschlands Anteil lag aber 2009 nur bei etwa 0,4 Prozent und damit weit hinter den Verpflichtungen.
Aber nicht nur Deutschland verpasst nach den OECD-Schätzungen in diesem Jahr das gesetzte Ziel, wie ein Blick auf die Zahlen zeigt. Auch Frankreich (0,46 Prozent), Österreich (0,37), Portugal (0,34), Griechenland (0,21) und Italien (0,2) schaffen es nicht, entsprechend viele Gelder für Entwicklungshilfe bereitzustellen. Statt der geplanten 50 Milliarden Euro stehen nun ganze 21 Milliarden Euro weniger zur Verfügung. Dass es auch anders geht, zeigen Länder wie Großbritannien (0,56 Prozent), Finnland (0,55), Irland (0,52) und Spanien (0,51). Sie erfüllen das Ziel von 0,51 Prozent für 2010. Schweden (1,03 Prozent), Luxembourg (1,0), Dänemark (0,83), die Niederlande (0,8), Belgien (0,7) erfüllen oder übertreffen sogar schon heute das Ziel für 2015.
Zahlreiche Entwicklungsorganisationen kritisierten die Bundesregierung für ihren Wortbruch. Dennoch ist Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) weiterhin der Meinung, das Ziel von 0,7 Prozent im Jahr 2015 einhalten zu können. Wie das geschehen soll, soll die Bundesregierung konkret darlegen. Das fordern Hilfsorganisationen und “Deine Stimme gegen Armut” seit langem. Aus Planungsressourcen und Restmitteln lässt sich das wohl nicht finanzieren. Aber vielleicht wäre ja eine gesetzliche Festschreibung wie in Großbritannien eine Möglichkeit.


Am 17. März 2010 um 18:45 Uhr
[...] geht auch in die Richtung Deutschlands, welches nach OECD-Schätzungen auch in diesem Jahr seinen internationalen Verpflichtungen nicht nachkommen wird. Aber auch innovative Finanzierungsmethoden sollten weiter entwickelt werden, fordert der Bericht. [...]
Am 31. März 2010 um 10:58 Uhr
[...] Wir befinden uns in Zeiten des globalen Aufschwungs der Rüstungsindustrie, in denen Deutschland fast 50 Milliarden US-Dollar für militärische Zwecke ausgibt – aber nur 11,3 Milliarden für Entwicklungshilfe. [...]
Am 16. April 2010 um 00:04 Uhr
“Was wollen wir?â€? Das ist eine berechtigte und sehr gute Frage. Doch was für Möglichkeiten haben wir, unsere Ideen oder Vorschläge zu realisieren??? Ich möchte z. B. am liebsten, dass ALLE Menschen (international) gleiche Rechte (und Pflichten), gleiche Chancen und gleich viel an Hab und Gut haben! Des Weiteren brauchen wir keinerlei Führungspositionen wie z. B. Politiker, Manager oder der Gleichen, die unbegründet übertriebene und viel zu hohe Gehälter kassieren. Anstatt dessen brauchen wir “Ehrenamtlich tätige Menschenâ€? die zufrieden und ausgeglichen durch Ihre Arbeit bzw. “Hobbyâ€? zum Wohle der Gesellschaft beitragen. Jeder Mensch soll das >grenzenlose< Recht haben, sich frei entscheiden zu dürfen, wo er auf dieser Welt leben möchte. Purer Luxus bzw. das Prommi-Gesockse wie die "Super-Reichen" darf und soll es in Zukunft nicht mehr geben! Das Bewusstsein der Menschen von heute muss sich noch sehr stark entwickeln z.B. in Richtung "Gleichberechtigung" und "Vernunft". Einseitiger Reichtum bringt uns Menschen nicht zusammen, sondern trennt uns immer mehr (s. permanent steigende Single-Haushalte). Die höchste Rate an Verbrechen, sind durch Kapitaldelikte verursacht worden d.h. wenn es z.B. kein Geld mehr gäbe, dann gäbe es weder "Reiche" bzw. "Arme" Menschen. Keiner hätte einen Grund einen anderen Mitmenschen zu überfallen, denn man hat nicht mehr und nicht weniger wie jeder andere auch! Also kurz gesagt, es würde keinen Sinn ergeben jemanden zu überfallen, wenn man keine "Beute" machen kann… bzw. wenn es sowieso keiner mehr nötig hat… denn jeder hat doch gleich viel… an materiellen Dingen, die zum Leben eben gebraucht werden. Jeder Mensch sollte sein Dasein immer wieder hinterfragen… das Ergebnis wird immer wieder das Gleiche sein… WIR kommen "nackt" auf diese Welt… und müssen auch "nackt" ohne irgendetwas von dieser Welt wieder gehen!!! Das sind buchstäbliche nackte Tatsachen… die Dinge, die wir benutzen oder zum Leben brauchen, sind nur "vorübergehend" geliehen und nicht zum "mit hinüber nehmen" für uns gedacht. Wenn diese Tatsache wirklich jeder Mensch irgendwann einmal begriffen hat, dann beginnt eine "Neue Ära" das sogenannte "GOLDENE ZEITALTER" für uns ALLE. Ich freue mich schon heute auf diesen Tag (2013)… Was meint Ihr dazu??? Sei Ihr auch dabei…???