Eine Milliarde Dollar eingeflogen: UNITAID sagt “Danke”
Oft sprechen Zahlen die deutlichste Sprache: Im Jahr 2007 starben 270.000 Kinder an HIV/AIDS, im Jahr 2006 eine Million Kinder an Tuberkulose. Insgesamt treten neun von zehn Malaria-Erkrankungen in Sub-Sahara-Afrika auf, über 2000 Kinder unter fünf Jahren sterben daran – jeden Tag. 4,4 Millionen Menschen verlieren jedes Jahr weltweit durch AIDS, Malaria oder Tuberkulose ihr Leben, die mit Abstand meisten von ihnen in Entwicklungsländern. Ihr “Fehler”? Sie können sich die entsprechenden Medikamente nicht leisten. Dabei gibt es durchaus wirksame Behandlungsmethoden, aber die sind meist teuer.
Diesem Problem nimmt sich seit September 2006 die französische Initiative UNITAID an, welche Geld zur Finanzierung von Medikamenten und Behandlungen sammelt. Dies tut sie weniger mit der Spendendose in der Fußgängerzone, als viel mehr mit einer zusätzlichen Abgabe auf Flugtickets. Die macht beim Preis zwar nur wenige Prozent aus, hat aber in gut drei Jahren bereits insgesamt eine Milliarde US-Dollar eingebracht. Dies ist ein gewaltiger Betrag, vor allem wenn man bedenkt, was sich mit nur 4,50 US-Dollar schon alles machen lässt. Dieser Erfolg zeigt auch, wie effektiv eine solche Zusatzabgabe sein kann, auch Deine Stimme gegen Armut fordert sie schon länger.
UNITAID jedenfalls sagt in einer aktuellen Kampagne “Danke” und zeigt in einem schön gemachten Video, was in drei Jahren alles erreicht wurde: Die Erhöhung des Zugriffs auf benötigte Medikamente in vielen betroffenen Ländern, die Voranbringung der Entwicklung neuer Behandlungs- und Diagnosemethoden und die Verbesserung bestehender Medikamente.
Das Beispiel von UNITAID zeigt außerdem, dass alternative Methoden zur Entwicklungsfinanzierung durchaus wirksam sein können. Ein Grund mehr, über die Einführung einer Finanztransaktionssteuer nachzudenken, denn die Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele ist noch weiter als eine Flugreise entfernt.


Am 17. März 2010 um 18:50 Uhr
[...] Als wichtiste Erkenntnis des Berichts bleibt aber die Feststellung, dass die Millenniumsentwicklungsziele weiterhin erreichbar bleiben. Dafür seien allerdings zusätzliche Anstrengungen nötig, und zwar vor allem in den am wenigsten entwickelten Ländern, in Binnen- und kleinen Inselentwicklungsländern, die besonders häufig von Naturkatastrophen heimgesucht werden, sowie in Ländern, welche gerade einen Konflikt überwunden haben. Der Bericht hebt in diesem Zusammenhang vor allem die Wichtigkeit der Finanzierung hervor, vor allem versprochene Entwicklungshilfezahlungen müssen eingehalten werden. Diese Forderung geht auch in die Richtung Deutschlands, welches nach OECD-Schätzungen auch in diesem Jahr seinen internationalen Verpflichtungen nicht nachkommen wird. Aber auch innovative Finanzierungsmethoden sollten weiter entwickelt werden, fordert der Bericht. Ansatzpunkte für solche Methoden gibt es übrigens durchaus bereits, etwa in Form der Finanztransaktionssteuer oder einer Abgabe auf Flugtickets. [...]
Am 16. April 2010 um 00:05 Uhr
“Was wollen wir?? Das ist eine berechtigte und sehr gute Frage. Doch was für Möglichkeiten haben wir, unsere Ideen oder Vorschläge zu realisieren??? Ich möchte z. B. am liebsten, dass ALLE Menschen (international) gleiche Rechte (und Pflichten), gleiche Chancen und gleich viel an Hab und Gut haben! Des Weiteren brauchen wir keinerlei Führungspositionen wie z. B. Politiker, Manager oder der Gleichen, die unbegründet übertriebene und viel zu hohe Gehälter kassieren. Anstatt dessen brauchen wir “Ehrenamtlich tätige Menschen? die zufrieden und ausgeglichen durch Ihre Arbeit bzw. “Hobby? zum Wohle der Gesellschaft beitragen. Jeder Mensch soll das >grenzenlose< Recht haben, sich frei entscheiden zu dürfen, wo er auf dieser Welt leben möchte. Purer Luxus bzw. das Prommi-Gesockse wie die "Super-Reichen" darf und soll es in Zukunft nicht mehr geben! Das Bewusstsein der Menschen von heute muss sich noch sehr stark entwickeln z.B. in Richtung "Gleichberechtigung" und "Vernunft". Einseitiger Reichtum bringt uns Menschen nicht zusammen, sondern trennt uns immer mehr (s. permanent steigende Single-Haushalte). Die höchste Rate an Verbrechen, sind durch Kapitaldelikte verursacht worden d.h. wenn es z.B. kein Geld mehr gäbe, dann gäbe es weder "Reiche" bzw. "Arme" Menschen. Keiner hätte einen Grund einen anderen Mitmenschen zu überfallen, denn man hat nicht mehr und nicht weniger wie jeder andere auch! Also kurz gesagt, es würde keinen Sinn ergeben jemanden zu überfallen, wenn man keine "Beute" machen kann… bzw. wenn es sowieso keiner mehr nötig hat… denn jeder hat doch gleich viel… an materiellen Dingen, die zum Leben eben gebraucht werden. Jeder Mensch sollte sein Dasein immer wieder hinterfragen… das Ergebnis wird immer wieder das Gleiche sein… WIR kommen "nackt" auf diese Welt… und müssen auch "nackt" ohne irgendetwas von dieser Welt wieder gehen!!! Das sind buchstäbliche nackte Tatsachen… die Dinge, die wir benutzen oder zum Leben brauchen, sind nur "vorübergehend" geliehen und nicht zum "mit hinüber nehmen" für uns gedacht. Wenn diese Tatsache wirklich jeder Mensch irgendwann einmal begriffen hat, dann beginnt eine "Neue Ära" das sogenannte "GOLDENE ZEITALTER" für uns ALLE. Ich freue mich schon heute auf diesen Tag (2013)… Was meint Ihr dazu??? Sei Ihr auch dabei…???