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Hope for Haiti: Solidarität jenseits der Spenden

Foto: IFRC/FlickrDer kleine Karibikstaat Haiti gilt als eines der ärmsten Länder der westlichen Hemisphäre, etwa 80 Prozent der Bevölkerung leben von unter zwei Dollar pro Tag.  Knapp zwei Wochen ist es nun her, dass dort die Erde bebte. Es mangelt nach wie vor an vielen, Hilfsorganisation bitten um Spenden, unter anderem für medizinische Versorgung, Nahrungsmittelhilfe und Trinkwasser- aufbereitungsanlagen. Doch auch neben dem Spenden gibt es einiges zu tun.

Magaly Pineda, Mitarbeiterin unserer Partnerkampagne in der Dominikanischen Republik, dem Nachbarland Haitis berichtete, dass verschüttete Menschen sterben, weil es Haiti an schweren Maschinen fehlt, um den Schutt anzuheben. Die Kampagne des Global Call to Action against Poverty (GCAP) in der Dominikanischen Republik setzt sich, ebenso wie viele andere zumeist lateinamerikanische GCAP-Plattformen bei ihren Regierungen für eine weitreichende Unterstützung Haitis ein und betreibt entsprechende Lobbyarbeit.

Auch andere Organisationen rufen zu politischen und symbolischen Aktionen für Haiti auf. Bei ONE etwa kann man eine Online-Petition unterzeichnen und sich damit für einen Schuldenerlass für Haiti einsetzen. Denn trotz teilweiser Schuldenerlasse im letzten Jahr, steht das Land immer noch mit rund einer Milliarde US-Dollar beim Internationalen Währungsfonds (IWF), der Interamerikanischen Entwicklungsbank und anderen Gläubigern in der Kreide. Das Entschuldungsbündnis erlassjahr.de berichtete inzwischen,  dass der IWF Haiti alle Schulden erlasse, darunter auch ein erst gerade gewährter Nothilfekredit von 100 Millionen US-Dollar.

Ushahidi in Haiti: Karte mit KatastropheninfosDie Gründer von Twitter haben heute eine Solidaritäts-Webseite freigeschaltet. Auf hope140.org sind Online-Informationsquellen zusammengestellt, zusammen mit Tipps für Mitarbeiter von Hilfsorganisationen, die von vor Ort berichten. Auch das Online-Projekt Ushahidi erlebt durch die Katastrophe seinen Durchbruch. Auf einer Karte werden “Vorfälle” wie blockierte Straßen oder Wasserverteilstationen verzeichnet – Hilfe ist so einfacher zu steuern. Jeder, der in Haiti ist und einen “Vorfall” sieht, kann eine SMS mit seinem Standort und Beschreibung an eine zentrale Nummer senden. Helfer bereiten die Informationen auf der Karte auf.

Wall against Hunger des WelternährungsprogrammsDas Hilfswerk Unicef veranstaltete genau eine Woche nach dem Beben deutschlandweit eine Lichteraktion, bei der in über 25 Städten Kerzen entzündet wurden, um Solidarität mit den Menschen in Haiti zu bekunden. Solidaritätsbekundungen online ermöglicht die internationale Seite des UN-Welternährungsprogramms (WFP). Dort kann man mit dem “Anheften” seines Fotos an der digitalen “Wand gegen den Hunger” seiner Unterstützung Ausdruck verleihen.

Eine Reaktion zu “Hope for Haiti: Solidarität jenseits der Spenden”

  1. Der Mensch

    “Was wollen wir?â€? Das ist eine berechtigte und sehr gute Frage. Doch was für Möglichkeiten haben wir, unsere Ideen oder Vorschläge zu realisieren??? Ich möchte z. B. am liebsten, dass ALLE Menschen (international) gleiche Rechte (und Pflichten), gleiche Chancen und gleich viel an Hab und Gut haben! Des Weiteren brauchen wir keinerlei Führungspositionen wie z. B. Politiker, Manager oder der Gleichen, die unbegründet übertriebene und viel zu hohe Gehälter kassieren. Anstatt dessen brauchen wir “Ehrenamtlich tätige Menschenâ€? die zufrieden und ausgeglichen durch Ihre Arbeit bzw. “Hobbyâ€? zum Wohle der Gesellschaft beitragen. Jeder Mensch soll das >grenzenlose< Recht haben, sich frei entscheiden zu dürfen, wo er auf dieser Welt leben möchte. Purer Luxus bzw. das Prommi-Gesockse wie die "Super-Reichen" darf und soll es in Zukunft nicht mehr geben! Das Bewusstsein der Menschen von heute muss sich noch sehr stark entwickeln z.B. in Richtung "Gleichberechtigung" und "Vernunft". Einseitiger Reichtum bringt uns Menschen nicht zusammen, sondern trennt uns immer mehr (s. permanent steigende Single-Haushalte). Die höchste Rate an Verbrechen, sind durch Kapitaldelikte verursacht worden d.h. wenn es z.B. kein Geld mehr gäbe, dann gäbe es weder "Reiche" bzw. "Arme" Menschen. Keiner hätte einen Grund einen anderen Mitmenschen zu überfallen, denn man hat nicht mehr und nicht weniger wie jeder andere auch! Also kurz gesagt, es würde keinen Sinn ergeben jemanden zu überfallen, wenn man keine "Beute" machen kann… bzw. wenn es sowieso keiner mehr nötig hat… denn jeder hat doch gleich viel… an materiellen Dingen, die zum Leben eben gebraucht werden. Jeder Mensch sollte sein Dasein immer wieder hinterfragen… das Ergebnis wird immer wieder das Gleiche sein… WIR kommen "nackt" auf diese Welt… und müssen auch "nackt" ohne irgendetwas von dieser Welt wieder gehen!!! Das sind buchstäbliche nackte Tatsachen… die Dinge, die wir benutzen oder zum Leben brauchen, sind nur "vorübergehend" geliehen und nicht zum "mit hinüber nehmen" für uns gedacht. Wenn diese Tatsache wirklich jeder Mensch irgendwann einmal begriffen hat, dann beginnt eine "Neue Ära" das sogenannte "GOLDENE ZEITALTER" für uns ALLE. Ich freue mich schon heute auf diesen Tag (2013)… Was meint Ihr dazu??? Sei Ihr auch dabei…???

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