Britischer Premierminister: Wir halten unsere Versprechen
Der britische Premierminister Gordon Brown hat vor wenigen Tagen eine Rede vor dem britischen Gewerkschaftbund (TUC) gehalten. Darin versichert er in flammenden Worten, dass Großbritannien trotz der Finanzkrise seine entwicklungspolitischen Versprechen zur Armutsbekämpfung einhalten wird. Wir möchten Euch den Auszug nicht vorenthalten. Eine freie Übersetzung:
Ich möchte noch eine letzte Sache sagen, weil ich weiß, dass viele von ihren Mitgliedern das Rückgrat der ‘Make Poverty History’-Kampagne waren und besorgt darüber sind, was die Rezession für globale Solidarität und Gerechtigkeit bedeutet.
Lassen Sie mich Ihnen heute etwas versichern. Manche würden die Finanzkrise als Entschuldiung nutzen, ihre Versprechen gegenüber den Ärmsten der Welt zu brechen. Wir werden das nicht tun. Wir werden unsere Versprechen halten.
Erinnern wir uns daran, dass unsere Überzeugungen, unsere Weltanschauung und unsere Entschlossenheit für sie zu kämpfen zu erstaunlichen, wegweisenden und lebensverändernden Fortschritten geführt hat – zu einem Schuldenerlass, zu Impfungen für 500 Millionen Kindern, zu Schulbildung für 40 Millionen Kinder, zu kostenloser Gesundheitsversorgung für noch mehr Millionen Menschen.
Was wir erreicht haben lehrt uns, niemals zu glauben, etwas sei unmöglich. Niemals zu glauben, ein blindes Schicksal beherrsche uns. Niemals zu glauben, dass Gerechtigkeit unerreichbar ist. Deshalb ist dies ein Moment, der die fortschrittliche Politik erfordert, für die wir kämpfen und an die wir glauben.
Unsere Kollegen von der “Make Poverty History”-Kampagne in Canada kommentierten die Rede treffend: “Es passiert in anderen Teilen der Welt. Warum nicht in Canada?” Wir fragen: Warum nicht auch in Deutschland? (Foto: Bundeskanzerlin Angela Merkel mit Gordon Brown vor dessen Amtssitz in London; London Summit/ Flickr)


Am 19. März 2010 um 18:16 Uhr
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