Steinmeier: Wort halten, auch in Zeiten der Krise
“Wir haben zugesagt, unsere Entwicklungsmittel zu steigern. Und wir wollen Wort halten, auch in Zeiten der Krise.” Diese klaren Worte zur Entwicklungshilfe stammen von SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier (Foto: ThomasVogt/ Flickr). “Wir stehen zu unserer Zusage, bis 2010 0,51 Prozent und bis 2015 0,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung zu stellen. Wir wollen alles tun, um die Zahl in Armut lebender Menschen bis 2015 zu halbieren”, so Steinmeier in einer Antwort auf einen Fragebogen, den die Lobbyorganisation ONE entwickelt hatte. ONE arbeitet eng mit Bono und Bob Geldof zusammen.
Als SPD-Spitzenkandidat werde er im Falle einer Regierungsbeteiligung dafür sorgen, dass Deutschland bei der globalen Solidarität und dem Kampf gegen die Armut vorangehe. Mit den bisherigen Plänen der Bundesregierung zur Entwicklungshilfe sind die von Steinmeier angesprochenen Ziele nicht erreichbar.
Welche entwicklungspolitischen Vorhaben und Position die SPD und die anderen Parteien vertreten, kannst Du in unserem WAHLHELFER oder in unserer Studie “Sie haben die Wahl!” vergleichen.


Am 19. August 2009 um 00:28 Uhr
deine stimme gegen armut ist ein schlechter medien hype oder wirklich die beseitigung von hunger?
Am 20. August 2009 um 09:52 Uhr
Wen fragst Du das? Die Mitarbeiter von “Deine Stimme gegen Armut” verteilen keine Nahrungsmittelhilfen und helfen auch nicht mit, Schulen in armen Ländern zu bauen. Wir machen in Deutschland Öffentlichkeitsarbeit und mobilisieren Menschen hier, sich gegen Hunger und Armut zu engagieren. Am Ende sollen die politischen Entscheidungsträger die globalen Strukturen so ändern, dass eine gerechte Globalisierung und Entwicklung möglich ist.
Am 29. August 2009 um 02:39 Uhr
Sehr geehrte Leser,
Armen Ländern zu helfen ist auch wichtig. ok!
Aber haben wir in Deutschland nicht genug Probleme,”in diesen Dingen”.
Ihr Politiker verschenkt Millionen ins Ausland, aber in Deutschland leben immer mehr Menschen
von Hartz 4! oder schlimmer.
Mehr Geld fürs Ausland erst, wenn die Probleme im eigenen Land
gelöst sind!
Danke!
Am 5. September 2009 um 13:39 Uhr
Wenn Krisen die Welt erschüttern, dann betrifft dass nicht nur Europa. Das geht bis tief in die Kochtöpfe auch in der dritten Welt und wirkt sich so wieder auch auf Deutschland aus. Nur wie die Hilfsgelder verteilt werden ist das Problem. Das muss komplett offen gelegt werden und die Ratschläge der Helfenden vor Ort müssen genügend in Betracht gezogen werden.