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am Freitag, den 3. Juli 2009 um 09:40 Uhr veröffentlicht
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Am 3. Juli 2009 um 12:56 Uhr
Eine prima Initiative und ein sehr gut gelungener Wahlhelfer – Gratulation!
Ich habe ein Ergebnis an Übereinstimmung mit den Parteien erreicht, das mich im Wesentlichen nicht überrascht hat, denn die hohe Gewichtung entwicklungspolitischer Themen verbunden mit klaren diesbezüglichen Aussagen etwa bei den Grünen entspricht auch deren Wirken im Bundestag in der ablaufenden Legislaturperiode.
Was mich aber doch etwas überrascht hat, ist das schwache Profil der CDU/CSU, die immerhin für viele Jahre die Leitung des BMZ inne hatte und ja auch einige entwicklungspolitisch aktive MdBs aufzuweisen hat – es wäre schön, wenn die CDU hier nachlegen würde!
Im übrigen gilt – zumindest bezogen auf meine Erwartungen und die gemessene Übereinstimmung, dass ALLE Parteien noch besser werden können. Und vor allem: später auch umsetzen, was sie versprechen!
Am 3. Juli 2009 um 16:23 Uhr
Lieber Thomas Hirsch,
herzlichen Dank für das Lob. Es freut uns, dass der Ihnen der Wahlhelfer gefällt.
Was die CDU/CSU angeht, so kann ich mich Ihrer Überraschung nur anschließen. Das Wahlprogramm ist entwicklungspolitisch nicht der große Wurf, denn es fehlt bei einigen wichtigen Punkten eine klare Linie.
Dass die Parteien umsetzen, was sie versprechen, ist ja immer so eine Sache, wie wir alle wissen. Hier müssen wir alle am Ball bleiben und sie nach der Wahl an ihre Aussagen erinnern.
Viele Grüße und ein gutes Wochenende!
Am 3. Juli 2009 um 19:25 Uhr
Traurig, daß mal wieder nur die im jetzigen Bundestag vertretenen Parteien betrachtet werden. Pluralismus scheint nicht die Stärke der Macher dieses Blogs zu sein.
Am 7. Juli 2009 um 02:08 Uhr
hallo,
mich überrascht nicht das Ergebniss bei mir, das ich zu den Grünen tendiere. Es wird Zeit das kompetente vor allem authentische Grüne in die Wahl einziehen, wird Zeit, aber auch dort gibt es noch zu viele Egozentren. Entwicklungshilfe ist notwendig und Umweltschutz, aber auch soziale Kompetenzim eigenen Lande. Solllen die da auf ihrem hohen Ross doch mal nicht so fette Autos fahren und statt Kurse zu belegen, wie sie Rhetorisch besser aussehen und doch unverständlichen Müll reden. Weniger in Urlaub fahren und die riesigen Regierungsapparate einschräncken nicht so dick auftreten, der Dalai Lama braucht das auch nicht und hat mehr ansehen als irgend ein POLITIKER. Sollten wieder mehr unter die Menschen..die Nähe suchen vor ort und nicht nur in Talksendungen auftreten, das nützt eher wenn die Söhne Mannheims das machen…Grönemeyer…U2….u.v.m….Politiker wollen Verantwortung, also sollen sie sich auch dementsprechend verhalten. Und bitte kein Genmanipuliertes Essen ist schon alles eh ungeniessbar geworden!Gesundheitsreform ist auch lebensgefährlich für alte, junge für jeden!Nur für die da oben nicht in Babylon…können es sich ja aussuchen! Is ja nicht mit anzusehen, das Menschen….so viele Kinder mit einem aufgeblähten Bauch auf der Welt leben…Bilder die kaum noch gezeigt werden seit dem 11. September…..aber aufgeblähter Bauch nicht wegen Völlerei! aber wen interessierts…abgestumpft…manipuliert…ignoriert!
Lieben Gruß
Carpe Diem
Am 9. Juli 2009 um 14:29 Uhr
Lieber Alexander Morhart,
grundsätzlich kann ich Ihren Einwand, dass wir auch “kleinere” Parteien für unseren Wahlhelfer hätten berücksichtigen können, verstehen. Es war aber bei der Konzeption des Wahlhelfers und auch bei der Parteienanalyse “Sie haben die Wahl” eine Frage der Umsetzungsmöglichkeiten und wann aus welchem Grund bestimmte Parteien nicht berücksichtigt werden. Die Entscheidung war schließlich, sich auf die Parteien zu konzentrieren, die eine realistische Chance haben im nächsten Bundestag vertreten zu sein. Wären wir darüber hinaus gegangen und hätten auch andere “kleinere” Parteien auf ihre entwicklungspolitischen Positionen untersucht, hätten wir erstens wirklich alle Parteien berücksichtigen müssen und zweitens hätte dadurch die Untersuchung wie auch der Wahlhelfer an Übersicht und Handhabbarkeit eingebüßt.
Beste Grüße.
Am 14. Juli 2009 um 16:31 Uhr
Hallo
wiso werden die meisten Gelder in Ausland gespendet. In Deutschland gib es genug Armut,beispiele gibt es genug Obdachlose,niedrig Löhne,Hartz IV um nur drei beispiele zu nennen.
Das ist das was die Politiker wollen, und jetz stehen neue Wahlen wider an und schon dauchen neue flasche versprechen auf. Die die Parteien und Politiker nie ein lösen werden.
Ich könnte Stunden lang schreiben aber das kommt eh nichts da bei raus.
Am 14. Juli 2009 um 17:21 Uhr
@kasimoto: Es ist richtig, dass die Situation in Deutschland für viele Menschen angespannt ist, wenn sie arbeitslos sind oder mit Hartz IV leben müssen. Doch es macht keinen Sinn, Armut hier und Armut in Entwicklungsländern gegenseitig aufzurechnen. Die Verhältnisse sind nicht vergleichbar.
In Deutschland kommt sauberes Trinkwasser aus den Leitungen, in armen Ländern müssen Menschen für Wasser weite Wege gehen und haben keine sanitären Einrichtungen zur Verfügung.
In Deutschland herrscht Schulpflicht für alle Kinder, in vielen armen Ländern haben Eltern kein Geld, Gebühren oder Bücher für den Schulbesuch ihrer Kinder zu bezahlen, andere Kinder müssen mitarbeiten, um das Überleben der Familie zu sichern.
In Deutschland sind fast alle Bürger krankenversichert, Ärzte und Krankenhäuser schnell erreichbar. Das Gesundheitssystem in vielen armen Ländern ist schlecht ausgestattet, Menschen sterben an behandelbaren Krankheiten, weil Prävention und Medikamente zur Behandlung fehlen.
Es nicht hinzunehmen, dass etwa alle drei Sekunden ein Mensch an den Folgen extremer Armut stirbt. Wir haben die Mittel und Möglichkeiten, extreme Armut zu beseitigen und damit auch die Wahrscheinlichkeit von Elend, Flucht und Krieg. Und das mit vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand.
Am 16. Juli 2009 um 12:31 Uhr
Dass ich die Grünen wählen werde, war mir schon klar, aber dass sie 97% mir im Bereich der Entwicklungshilfe/Entschuldung/Klimawandel wichtigen Themen in ,,meinem Sinne” vertreten, hat mich doch erstaunt. Und dass die CDU ganz am anderen Ende stand, hat mich wiederum nicht verwundert. Wer verantwortlich auch auf das Wohl des Anderen/Armen/Benachteiligten schaut, kann diese Partei nicht wählen.
Am 17. Juli 2009 um 18:04 Uhr
Hoppla, egal wie ich abstimme es kommt immer dasselbe Ergebnis heraus. Nach 2 unterschiedlichen Versuchen komme ich zu dem Ergebnis : Grüne Wahlhelfer am Werk ?
Klar Rot-Grün ist allemal besser als Schwarz-Gelb.
Unter SPD-Grüne ist immerhin der Schritt in Richtung Entschuldung begonnen worden. Wenn eine echte Entschuldung und vor allem die Insolvenzregelung für überschuldete Staaten noch folgen würden dann steht der Wahlhilfe für SPD-Grüne Regierung nichts mehr im Wege.
Am 17. Juli 2009 um 18:23 Uhr
Hallo Mirrat,
wir haben uns bei der Konzeption des WAHLHELFERs an die Parteiprogramme und Antworten von Parteien auf einen Fragenkatalog gestützt. Was von den Programmen hinterher wie umgesetzt wird, ist eine andere Frage. Gerade bei der Steigerung der Entwicklungshilfe steht die Große Koalition eher besser da als die Vorgängerregierung aus Rot-Grün (Lesetipp dazu: “Bericht zur Wirklichkeit der Entwicklungshilfe” auf http://www.welthungerhilfe.de/entwicklungszusammenarbeit.html)
Am 2. August 2009 um 09:31 Uhr
[...] unserer Sonderseite zum Download bereit. Die Inhalte der Studie sind auch Grundlage für den entwicklungspolitischen WAHLHELFER, ein Online-Quiz, das Dir sagt, welche Partei Deiner Einstellung am nächsten [...]
Am 2. August 2009 um 12:58 Uhr
Ich war vom Ergebnis des Wahlhelfers ziemlich überrascht. Muß ich in meiner Partei was dafür tun.
Am 3. August 2009 um 08:13 Uhr
[...] die Nichtregierungsorganisation “Deine Stimme gegen Armut� wurde zur Bundestagswahl der “Entwicklungspolitischen Wahlhelfer� programmiert. In zehn Schritten werden Fragen zu entwicklungspolitischen Forderungen gestellt. Die [...]
Am 6. August 2009 um 11:31 Uhr
Das Ergebnis ist auch für mich keine Überraschung, da die Grünen seit Jahren für “meine” Ziele kämpfen. Das Problem bei der ganzen Sache ist aber, dass die Wirtschaft in vielen Bereichen durch ihre Lobby Gesetze und Vorhaben verhindert. Politker sollten einfach mehr Mut haben, um die Ziele, die alle Menschen angeht durchzubringen.
Am 7. August 2009 um 19:43 Uhr
Hallo – ich habe es auch 2x getan
Beim ersten mal so wie ich bin (empathische Menschenfreundin und bisschen was inne Birne *Lol)
Da kamen die Grünen bei raus (war klar, ich mach also inne Wahlkabine bisschen was für bessere Welt – TOLL)
Und dann hab ich tief durchgeatmet und auf geldgeilen Menschenhassser gemacht!
Ha – 90% CDU (5%Grüne) KICHER
Also habt Ihr und die Programmierer LOB verdient
Als nächtes druck ich UnterscchriftenlisteN aus und belästige ALLE
schönen Abend
schwitzigen Gruss
Am 9. August 2009 um 17:13 Uhr
Bei mir kam die SPD knapp vor den Grünen heraus.
Ich bin eher “grün”, allerdings finde ich es nicht gut, wenn man Zuschläge auf Flugtickets etc. machen würde.
Am 10. August 2009 um 10:43 Uhr
Hallo,
das Ergebnis hat mich auch nicht sonderlich überrascht – aus meiner sicht kann ein rational denkender Mensch nur rot-grün wählen. Wären da blos nicht die “Personalprobleme” – dennoch schwarz-gelb wäre wohl mit das schlimmste, das und passieren könnte!
ÜBRIGENS: AB SEPTEMBER WIEDER: http://www.bpb.de/methodik/XQJYR3,0,WahlOMat_Bundestagswahl.html
Dort werden noch ein paar mehr Themen als hier abgefragt, es gibt auch mehr Parteien…
Viele Grüße
maresa
Am 11. August 2009 um 09:00 Uhr
Hallo,
ich finde die Umfrage sehr gut gewählt und hilft sehr, sich durch den Wahlkampf-Dschungel zu bewegen.
Einige Punkte konnte ich jedoch nur überspringen, da sich viele Fragen nicht pauschal mit einer positiven oder negativen Antwort beantworten lassen. Vielmehr muss man sich bei zum Beispiel in der Entwicklungshilfe konkret mit dem betroffenen Entwicklungsland auseinandersetzen und auf dessen Strukturen eingehen. Bzw. diese Länder als wirklich gleichberechtigten Verhandlungspartner an den Tisch holen.
Für mich ist es entscheidender, dass möglichst viele Parteien an der Beseitigung der Probleme zusammenarbeiten.
Aber für mich als Wählender zeigt diese Umfrage noch einmal die Themen auf, die zwar nicht sofort Auswirkung auf die Entwicklung in Deutschland haben, aber bei der Frage der Nachhaltigkeit der Entscheidungen eine wichtige Rolle spielen.
Viele Grüße
R. Bär
Am 12. August 2009 um 14:10 Uhr
Hallo,
dieser spezifische und detaillierte “Wahlomat” hat mir sehr geholfen, mich im Dschungel der Parteiprogramme und -standpunkte zurecht zu finden. Ihr geht mit gutem beispiel voran – einige andere Seiten mit ebenfalls notwendigen Forderungen aus verschiedensten Bereichen können sich hier mal ein Stückchen abschneiden. weiter so!!
Viele grüße,
Christian.
Am 21. August 2009 um 13:43 Uhr
[...] nicht dazu: „Welche Partei rettet Afrika?“ lautet tatsächlich die Überschrift für einen „entwicklungspolitischen Wahlhelfer“, den passenderweise die PR-Strategen der Aktion „Deine Stimme gegen Armut“ vor der [...]
Am 25. August 2009 um 07:50 Uhr
Entwicklungspolitik bei der Bundestagswahl…
Welche Forderungen kann man aus entwicklungspolitischer Sicht an die zur Bundestagswahl antretenden Parteien stellen? Und wie sehen die Positionen der Parteien zur Entwicklungspolitick aus?
Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorga…
Am 25. August 2009 um 12:08 Uhr
Wenn es nötig ist, bersprechen die etablierten Parteien auch gerne etwas gegen die Armut zu unternehmen, nur um es dann nach der Wahl aufgrund von Weltwirtschaftskrisen, Konjunkturschwächen, schlechtem Wetter oder einem unpassenden Zeitpunkt auf den St. Nimmerleinstag zu verschieben. Diese “Volksvertreter” vergessen, dass wir den Menschen dort helfen müssen, alternativ kommen alle diese Menschen und die daraus resultierenden Konflikte zu uns.
Aber was kann man erwarten von Menschen, die in Ihrem Amt gar keinen Bezug mehr zu der normalen Bevölkerung haben.
Wie weltfremd ist es, ein Grillfest für einen Staatschef auszurichten, mit deren Kosten man Tausende hätte das Leben retten können
Am 26. August 2009 um 10:41 Uhr
Habe bei Ihrer Umfrage die Linke als Topempfehlung bekommen, was bei mir den Eindruck nährt, dass Ihre Fragestellung und damit verbunden die Antworten der Parteien doch recht einfältig gehandhabt wurde.
Kommt eine von den Linken beeinflußte Regierung an die Macht, werden wir wirtschaftlich dermassen den Bach runter gehen, dass für die Ziele der Hilfe für Afrika nicht mehr viel übrigbleiben würde.
Der ander Punkt, den ich nicht verstehe:: Bei diesem positiven Abschneiden der Grünen und der SPD will mir nicht in den Kopf gehen, warum in den 8 Jahren gemeinsamer Regierungszeit von SPD und Grünen nicht mehr für Afrika unternommen wurde.
Gerhard Schröder hat, soweit mir dass bekannt ist, seine vollmundigen Versprechen in keinster Weise eingehalten.
Angela Merkel dagegen wurde sowohl von Geldof, alsauch von Bono mehrmals als eine zuverlässige, vertrauenswürdige Partnerin beschrieben.
Wie passt das mit Ihrer negativen Darstellung der CDU zusammen.
Aussagen und wirkliches Handeln steht oft im Widerspruch zueinander.
Ihre Wahlhilfe finde ich nicht sehr gelungen.
Am 26. August 2009 um 13:32 Uhr
Hallo Anonym,
Ihre kritischen Argumente sind hier bereits verschiedentlich angeklungen und wir haben dazu auch schon Stellung genommen.
Zunächst: Wir hüten uns davor, eine Wahlempfehlung für oder gegen eine bestimmte Partei abzugeben. Uns geht es vielmehr darum, die Positionen der Parteien möglichst transparent nebeneinander darzustellen, so dass jede/r Wähler/in seine/ihre Entscheidung treffen kann.
Grundlage des WAHLHELFERs sind die Parteiprogramme der Parteien (und nicht die konkreten Taten in der Vergangenheit). Was die CDU/CSU angeht, so können wir uns Ihrer Verwunderung nur anschließen. Das Wahlprogramm ist entwicklungspolitisch nicht der große Wurf, denn es fehlt bei einigen wichtigen Punkten eine klare Linie.
Dass die Parteien nach der Wahl umsetzen, was sie versprechen, ist ja immer so eine Sache, wie wir alle wissen. Gerade kleinere Parteien lehnen sich in der Formulierung ihrer Position weiter aus dem Fenster als große. Hier müssen wir alle am Ball bleiben und die Wahlsieger nach der Wahl an ihre Aussagen erinnern.
Übrigens: eine differenziertere Darstellung der Parteipositionen finden Sie in unserer Studie “Sie haben die Wahl” http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/blog/2009/08/02/sie-haben-die-wahl/
Am 27. August 2009 um 13:06 Uhr
Anmerkungen zu Ihrer Positionseinordnung der Linkspartei
Entwicklungshilfe:
Auch wenn kein Konkreter Zeitpunkt für die 0,7 genannt wird, ist dies kein Grund die Frage negativ zu bewerten. Sie hätten ja mal nachfragen können, bzw. wenigstens neutral bewerten, so wie bei den Grünen zu dieser Frage.
Klimaschutz: Emissionszertifikate
Auch hier wäre meiner Meinnung nach die neutrale Einstufung sinngemäßer, da ja der Emmisionshandel so gestaltet werden soll, dass auch wirkliche Reduzierungen zustande kommen sollen. Wie auf der Seite der Bundestagsfraktion zu lesen ist, sollen die Mittel für einen “sozial-ökologischen Umbau” eingesetzt werden. Eine Nachfrage könnte auch hier aufklären ob dies auch in den Entwicklungsländern der fall sein soll.
Auf Grund dieser “Fehler” und der geringen Fragenánzahl wird das Ergbiss deutlich verfälscht. Es wäre sicherlich besser gewesen, wenn Sie die Parteien um Antworten gebeten hätten (wie beim Wahlomat) und nicht nur die Wahlprogramme herrangezogen hätten. Die einzige Aussage die Ihr Wahlhelfer somit noch gibt, ist die, dass Union und Liberale wohl nicht die bessten Entwicklungskonzepte haben.
Am 28. August 2009 um 10:50 Uhr
@N.N.,
zu Ihrer Kritik folgendes:
Grüne haben bei der Frage Entwicklungsfinanzierung ein “neutral” bekommen, da sie zumindest 0,7% bis 2015 angeben, die Linke spricht in ihrem Programm nur von 0,7% ohne Zeitziel.
Bei den Emissionszertifikaten gibt es eine negative Bewertung, da im Programm nun mal keine Aussage zu Verwendung der Erlöse zugunsten Klimaschutz in Entwicklungsländern gemacht wird.
Grundsätzlich können wir nicht alle potentiellen Quellen einer Partei zur Entwicklungspolitik für ein solches Tool wie den Wahlhelfer auswerten. Die Beschränkung auf die Wahlprogramme der Parteien macht durchaus Sinn, denn dort zeigt sich letztlich wieviel die Entwicklungspolitiker in der eigenen Partei durchsetzen und im Gesamtprogramm der Partei unterbringen können.
Am 1. September 2009 um 22:58 Uhr
es kann nicht angehen, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer und dazwischen gibt es keine Mittelschicht mehr. Dass mehr Menschen verhungern als in sämtlichen Kriegen umgekommen sind ist eine traurige Tatsache.
Am 4. September 2009 um 18:55 Uhr
Alle Bemühungen zur Armutsbekämpfung sind umsonst, solange sie nicht einhergehen mit Familienplanung. Keine der Parteien sagt hierzu ein Wort. Die DSW – Deutsche Stiftung Weltbevölkerung – ist die einzige Organisation die ich kenne, die auf diesem Gebiet aktiv ist.
Jeder der es ernst meint mit der Armutsbekämpfung muss diese Organisation unterstützen.
Am 8. September 2009 um 15:23 Uhr
Bei dem Wahlprofil zeigt sich, welche Laberköpfe die Grünen und die SPD sind. Es ist leicht Ziele zu formulieren. Entwicklungsarbeit heißt aber Taten folgen zu lassen. So ist unter Rotgrün der Entwicklungshaushalt zurückgefahren worden. Angela Merkel hat ihn um 30% (trotz Finanzkriese) hochgefahren. Gescheit daherreden können viele. Wirklich arbeiten tun meist die anderen.
Am 8. September 2009 um 22:51 Uhr
Ich denke, dass auch die PIRATEN eine realistische Chance haben, in den Bundestag einzuziehen. Bei offiziellen Umfragen landen sie immerhin bei über 2%, bei Umfragen von StudiVZ z.B. bei ca. 25%, bei anderen Internetumfragen haben sie deutlich die absolute Mehrheit. Klar ist das nicht realistisch. Aber die 2,x Prozent sind sicher zu tief gegriffen.
Sie sind natürlich mehr oder weniger eine eine one-issue-Partei, haben aber dennoch erstaunlicherweise zu einigen gestellten Fragen eine deutliche Antwort:
- KEINE Patente auf Medikamente (wie auch auf viele andere merkwürdige Dinge)
- KEINE Agrarsubventionen (meines Wissens)
Bei anderen Fragen ist deren Positionierung m.E. indirekt aus deren “Geist” zu erschließen:
- Schuldenerlass zählt nicht als Entwicklungshilfe
- Insolvenzverfahren für Staaten einrichten
- innovative Finanzierungskonzeptionen sind ein Hauptmerkmal der Piraten, daher sicher auch in entwicklungspolitischen Fragen
Der Europaabgeordndete der Piraten (durch Schweden 8% bei der Europawahl) hat sich der Grünen-Fraktion angeschlossen, von daher ist eine Nähe der Piratenpartei zu den Grünen anzunehmen.
UND V.A.: Bei so einer neuen Partei, in die viele Hoffnungen gesteckt werden kann man sich einigermaßen sicher sein, dass sie so schnell keine falschen Kompromisse eingehen werden, wie die etablierten Parteien, da ja die Hoffnung nicht schon im Keim erstickt werden soll. UND: Ihre Lösungsansätze durch relativ radikale Neukonzeptionen gehen Probleme bereits im Kern an!
Ihnen Wahlversprechen scheinen am Glaubwürdigsten!
-> Für den Einzug der Piraten in den Bundestag am 27.9.09!!
Am 9. September 2009 um 19:43 Uhr
Hat mich in der Findung einer Partei die ich wählen dard nur bestätigt.
Danke.
Am 10. September 2009 um 12:13 Uhr
So, wie die Fragen gestellt sind, kann ich guten Gewissens keine Ablehnen.
Ich finde euren Wahlhelfer, sowie den Wahl-o-mat und die Wahlinformation von http://bürgerrechte-wählen.de/ eine gute Sache. Aber in eurem Wahlhelfer sind Thesen und Forderungen eingebaut, die sich auf Biegen und Brechen auf Entwicklungshilfe gemünzt anfühlen.
So kann ich nur alle Thesen befürworten, habe aber im Hinterkopf, dass ich dieselbe ganz anders, in den meisten Fällen weniger drastisch formuliert hätte, und vor Allem die gesamtpolitische Situation und im Hinblick auf die Regierung und deren Entscheidungsproduktivität mehr tatsächliche Ansätze auf die Thesen einfliessen lassen würde.
So wirken die Thesen wie Vorschläge, sichlich von Menschen, die sich in der Entwicklungshile auskennen, aber eben mehr wie Forderungen die hier im Webnirvana irgendwie untergehen.
Beste Grüße,
Konrad
Am 10. September 2009 um 15:09 Uhr
Hallo,
mich hat das Ergebniß eher nicht überrascht.
Nur dass die CDU bei mir noch hinter der FDP steht schon.
Aber diese Parteien wähle ich ja eh nicht.
Das ist ja sowieso alles nur Wahlkampfpropaganda der Parteien.
Wenn die dann gewählt sind vergessen sie alle Versprechungen und setzen ihre Interessen und die Interessen der Firmen die sie vertreten durch…
Ich habe schon länger erkannt dass die Politiker keine Volksvertreter mehr sind.
Meiner Meinung nach gehört da mal gründlich aufgeräumt, besonders im Bundestag.
Alles Lobbyisten die Interessen von irgendwelchen Firmen vertreten.
Es gehört definitiv verboten dass die etliche “Nebentätigkeiten” ausüben.
Reicht das Geld als Bundestagsabgeordneter etwa nicht aus???
Für mich sind das mafiöse Strukturen die man zerschlagen sollte.
Bevor das nicht geschehen ist wird sich in unserem Land nichts zum Besseren für das Volk ändern.
Grüße
Am 10. September 2009 um 15:59 Uhr
Die Antworten waren m.E. vorgefertigt, dass nicht viel Alternativen übrig bleiben. Sie sollten mal die CDU-ler und die Reichen Lobbyisten direkt fragen!!!
Am 14. September 2009 um 17:03 Uhr
Liebe Interessierte,
ich mache Euch darauf aufmerksam, dass die SPD nun doch ein ausführlicheres Antwortschreiben (Ende August) auf unseren entwicklungspolitischen Fragenkatalog geschickt hat. Die Antworten und den Fragenkatalog findet Ihr auf unserer Sonderseite “Bundestagswahl”: http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/themen/bundestagswahl.html. Aufgrund der Antworten auf bestimmte entwicklungspolitische Themen haben wir im Wahlhelfer an zwei Stellen die Position der SPD geändert, und zwar in der Frage zu innovativen Finanzierungsinstrumenten und zum internationalen Insolvenzrecht.
Beste Grüße
Am 20. September 2009 um 18:10 Uhr
Ich kann es immer noch nicht glauben, dass im Jahr 2009 immer noch Leute in/an Armut leben/sterben müssen, wo wir doch eigentich technisch und logistisch in der Lage wären, innerhalb kurzer Zeit, Lebensmittel/Medikamente/sonstige Hilfe von A nach B zu bringen.
Auch kann ich nicht glauben, dass niemand was gegen die korrupten Regierungsmitglieder Afrikas unternimmt. Ein großer Teil der Spendengelder “versickert” bei irgendwelchen “Organisatoren”, “Senatoren”, “Bürgermeistern” und ähnlichen Machthabern. Bei der hungernden Bevölkerung kommt fast nichts an.
Oder wie erklärt Ihr Euch, dass trotz Millionen von Milliarden, die in den letzten Jahrzehnten gespendet wurden, Afrika immer noch arm ist ?
Eigentlich dürfte das nicht sein bei den Summen, die schon geflossen sind.
Deshalb spende ich nicht an Afrika bzw. entsprechende Organisationen, was mir eigentlich echt leid tut.
Um anderweitig “Hilfe” zu leisten, habe ich mich nach der Möglichkeit erkundigt, ein Kind aus einem armen Land zu adoptieren: unter 10 – 15.000 Euro geht da nichts, weil Ämter, Vermittlungsorganisationen etc. zwischengeschaltet sind, die alle was verdienen wollen.
GEHT ES DA TATSÄCHLICH UM DEN SOZIALEN GEDANKEN ??
Auf REGIERUNGSEBENE muss DRINGEND was getan werden. Der kleine Bürger alleine ist machtlos.
In diesem Sinne alles Gute für die bevorstehende Wahl….
Antonia