Der offizielle Blog zur Aktion DEINE STIMME GEGEN ARMUT


Mach Druck auf die G8!

Vom 8. bis 10. Juli treffen sich in L’Aquila (Italien) die Staats- und Regierungschefs der acht wichtigsten Industrienationen zum alljährlichen G8-Gipfel. Sie werden über die Wirtschaftskrise, Klimawandel, Terrorismusbekämpfung sprechen – und über Armutsbekämpfung und Afrika.

Gerade in Zeiten der Krise, brauchen Entwicklungsländer Unterstützung der reichen Länder, die diese Krise verursacht haben. Dazu kommt, dass die G8-Staaten bei vergangenen Treffen Taten gegen Armut versprochen haben. Deshalb: Fordere die Staats- und Regierungschefs auf, endlich zu handeln. Beteilige Dich an der G8-Aktion von “Deine Stimme gegen Armut”. Mehr Infos zur Aktion auf unserer G8-Sonderseite.

Unsere Partnerkampagnen in anderen G8-Staaten und unser weltweites Kampagnen-Netzwerk GCAP machen ebenfalls Druck. Das italienische Bündnis gegen Armut (La Coalizione Italiana contro la Povertà) sammelt den Druck und kanalisiert ihn auf die G8: Kurz vor dem Gipfel werden die Forderungen an die Entscheidungsträger übergeben.

4 Reaktionen zu “Mach Druck auf die G8!”

  1. Hans-Peter Dohmen

    Liebe Freunde,

    ich hoffe das sich endlich etwas bewegt und nicht immer nur Phrasen gedroschen werden.
    “Verantwortliche Politiker” anzuhören erfordert schon eine große Portion Demut um nicht die Wut zum Ausbruch kommen zu lassen! Es is erschreckend mit welcher Arroganz und Selbstherrlichkeit über Sachverhalte geurteilt wird. Mir fehlt der Respekt vor der Schöpfung und der Würde aller Menschen. Wie soll ich da noch Achtung vor handelnden Politikern entwickeln.
    Wenn Wahlen etwas verändern könnten wären sie wahrscheinlich schon längst verboten von unseren sog. demokratischen Parteien! Ich wünsche Euch bzw. uns viel Erfolg und Dorchhaltevermögen
    Gruß Hans-Peter Dohmen

  2. Fronius Fritz

    Es ist nicht mehr zu fassen und zu verstehen, das so noch mit Menschen umgegangen wird. Für alle unmögliche Projekte seis ,Afganistan, Israel-Palestina u. u. u. Afrika werde Milliarden Rausgeschmissen und die alten Dogmatischen Religionsteufel die Macht und Geldsüchtigen “Apostel” “Politiker” bereichern sich immer wieder von neuem, ob Papst, Mulas oder sonstigen Lug und Trugs Pharaphrsasendreschern werden imm er noch in diesem 21th Jahrhundert geduldet und die Menschheit schaut zu.Wie were es wen Merkel und die anderen G8 lrer mal drei vier Monate nichts zu Essen bekommen würden …DAn währe vieleicht ein anfang zu sehen!”"”,Revolution des Geistes des Gewissens der Verantwortung “” Respekt vor der Kreatur Resprekt vor diesem GELIEHENEN Planeten”"!! aber das ist wohl nixcht selbst in den so Intiligetesten Köpfen zu finden!
    Menschen Rechte SOFORT Naturrechte SOFORT ENtmachtung des Großkapitals und der Machthaber und ihrer Handlanger der Politiker International! Säuberung vom alten Dreck…Sie schauen zu wie Menschen Verhunger Frau Merkel Papst Und all die andern Mörder!Man muß es sagen , man muß alle aktivieren in alles Geselschaftsschichten , Mut Verantwortung und nicht das eigene Leben ist wichtig, das machen Wir schon Jahrhunderte so. Immer Arm Reich oh bin ich schön oh ich kann mir alles leisten oh hab ich Vermögen bin ich toll…Wir sind das aller lezte aller lebenden Wesen. Das sind Wir!!!! Fritz FRonius Grenzgänger Maler Gesellschaftsrevoluzionär “Zweibeiner des 21th. Jarhundert….

  3. Marina u. Werner Hutsch

    Die CDU/CSU u.FDP macht sich nur Sorgen um den Mittelstand u. den Reichen.
    Wie es den AN, Rentner mit kleiner Rente, Arbeitslosen u. Hartz 4 Empfängern geht ist ihnen scheißegal.
    Es gibt viele AN die immer noch für Hungerlöhgne arbeiten müssen und Renten sowie Löhne werden
    nicht angeglichen. Dafür haben wir die gleichen Kosten wie die alten Bundesländer. Auch unsere Kinder
    sind ihnen nicht sehr wichtig.Was ist das für ein Kapitalismus? der sich nur um die Menschen kümmert,
    die ihnen wichtig erscheinen. Wir können u. dürfen es uns nicht länger gefallen lassen.Ich schreibe diesen verlogenen Politikern ständig Kretiken um etwas zu bewegen.

  4. Rainer Kuczewski

    Wenn Wissenschaftler, Banker, Politiker und Manager sich mit sich und der Verwaltung ihres Reichtums beschäftigen und nicht an die Ärmeren und Armen oder an die Zukunft der Menschen denken, ist etwas im Argen!
    Daher mein Brief an die 5 “Weisen” in Deutschland:

    Betreff: Gedanken zur letzten Pressemitteilung des Sachverständigenrates

    Sehr geehrter Herr Professor Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz,

    unter dem Titel “Die Politik darf dem Strukturwandel nicht im Wege stehen” veröffentlichte der Sachverständigenrat eine Empfehlung in der FAZ Nr. 131 vom 9. Juni 2009.

    Ich frage mich, warum der Sachverständigenrat schwieg, als die Diskussion um die Bankenrettung erfolgte und mit den gleichen Argumenten die Bankenrettung hätte verhindert werden können. Denn seit Jahren argumentierte gerade die Deutsche Bank damit, das es auf dem Bankenmarkt Konsolidierungsbedarf gibt und die Sparkassen daher privatisiert werden müssten. Das Argument der Systemrelevanz der Banken hört sich gut an – es ist nur die Frage, ob die Macht der Banken für eine soziale Marktwirtschaft nicht geradezu systemzerstörend ist.

    Es kann doch kein neutraler Wissenschafter der Meinung sein, dass irgendwelche Banken so viel “wert” seien, das man sie mit 500 Mrd retten müsse. (möglicherweise mehr als uns die Folgen der DDR in 10 Jahren an Staatsverschuldung gekostet hat!) Die Kreditversorgung des Mittelstandes hätte schneller, sicherer und günstiger über die KfW erfolgen können, die sich gesunde Bankpartner gesucht hätte, die von der Bankenkrise nicht direkt betroffen waren (viele Sparkassen und Genossenschaftsbanken). Die Rettung der Großbanken führt zu massiven Marktverzerrungen zu Ungunsten der kleinen gesunden Banken, führt dazu, das die Großbanken nicht aus ihren Fehlern lernen, dazu, dass der Staatsbankrott ein großes Stück näher gekommen ist. Die Bankenrettung führte zu einer Umverteilung von unten nach oben, zu einer schlechten Kreditversorgung des Mittelstandes, zu einer Verfestigung der politischen Macht der Banken, zu zukünftig höheren Steuern der Bevölkerung und dazu, dass die Bereitschaft der Bevölkerung zu Solidarität mit den Unternehmen des Mittelstandes abgenommen hat. Die Bankenrettung führt auch dazu, dass diejenigen Banken, die aufgrund ihres Informationsvorsprungs viele schlechte Papiere noch rechtzeitig an andere Banken weiterverkauft haben, nicht haftbar gemacht werden. Es wurden Aktionärsinteressen und Großanlegerinteressen verfolgt, ohne an die 50% Besitzlosen in der Bevölkerung zu denken. Es wurden Banken und in der Folge Versicherungen gerettet, die es nicht wert waren, gerettet zu werden und damit wurde die Gefahr eines Staatsbankrottes billigend in Kauf genommen. Es wurden mit der Bankenrettung ausschließlich die Vermögen der Oberschicht und der oberen Mittelschicht gesichert, obwohl die Vermögensverteilung in Deutschschland bereits sehr einseitig ist. Noch niemals in der Geschichte wurde ein Volk so von der Wissenschaft, den Medien, der Politik und der Wirtschaft getäuscht wie bei der Bankenrettung. In 10-15 Jahren wissen wir, das ein Konkurs der Banken und Versicherungen möglicherweise den Staatsbankrott verhindert hätte. Der Staat hätte bei den insolventen Banken einsteigen können und hätte die Chance gehabt, später bei einer Re-Privatisierung der Banken durch die Aktienausgabe sämtliche Staatsschulden auf einen Schlag loszuwerden. Statt dessen ist der Staat jetzt beim nächsten Finanzcrash nicht mehr zu retten.

    All dieses hat der Sachverständigenrat gewußt und nicht mit in die Diskussion eingebracht.
    Wenn Wissenschaftler das Lied ihrer Brötchengeber singen und dem Volk gegenüber nicht ehrlich sind, sind sie wie Scouts, die das Volk in die Wüste führen.

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