Großbritannien geht mit gutem Beispiel voran
Die britische Regierung erhöht im Haushaltsjahr 2010 ihren Etat für Entwicklungshilfe auf 9,1 Milliarden Pfund (ca. 10,1 Milliarden Euro). Das selbst gesetzte Ziel der Briten bis zum Jahr 2010 0,56 Prozent ihres Bruttonationaleinkommen (BNE), also ihrer Wirtschaftsleistung, für Entwicklungshilfe bereit zu stellen, wird damit sogar leicht übertroffen.
Weil durch die Wirtschaftskrise die britische Wirtschaftsleistung sinkt, hätte Großbritannien das Ziel von 0,56 Prozent auch erreicht, wenn sie 700 Millionen Pfund weniger ausgeben würden. Letztlich hat sich der britische Finanzminister Alistair Darling (Foto: Crown/ Downing Street/ Flickr) aber an die Steigerungsraten gehalten, die 2007 versprochen wurden.
Wenn Deutschland diesem guten Beispiel folgen will und das versprochene Ziel von 0,51 Prozent des BNE erreichen will, müssten die Ausgaben für Entwicklungshilfe um 2,8 Milliarden Euro steigen. Derzeit liegt die deutsche Quote bei 0,38 Prozent.


Am 10. Juni 2009 um 14:29 Uhr
Geld spielt keine Rolle, in einer Gesellschaft in der alle Werte im Überfluss vorhanden sind und ausreichend für die Weltbevölkerung, zumindest für die Sicherung der Lebensgrundlage der Menschen produziert werden kann. Auch halte ich eine Förderung zur Selbst-Befähigung von Entwicklungsländern für sinnvoll und richtig.
Was gestoppt werden muss, ist die Zerstörung der Flora, sonst geht die Fauna und der Mensch mit ihr demnächst ugs. “vor die Hunde”.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Grieswald, Chemnitz
Am 10. Juni 2009 um 17:48 Uhr
ich bin dafür, dass wir die entwicklungshilfe noch steigern.
zwar geht es deutschland zur zeit überhaupt nicht gut, aber ich sehe das unter dem christlichen gesichtspunkt. wir können doch nicht zulassen, dass es den Armen immer schlechter geht. wenn wir auf gott vertrauen,dass er das geld gut leitet, wird es uns unterm strich an nichts mangeln.
Am 10. Juni 2009 um 18:16 Uhr
Den Banken wird Geld in den Rachen gestopft, keiner weiß, was mit dem Geld passiert, zahlen die Banken ihre Schulden zurück oder ist das geschenkt? Stockt lieber die Hilfe für die hungerleidenden Völker auf und helft unserer Natur und Umwelt, das wäre eine Investiton in die Zukunft!!!
Am 10. Juni 2009 um 23:30 Uhr
Endlich mal eine gute Nachricht! Die gibt es ja leider sehr selten, besonders wenn es um Themen wie Entwicklungshilfe oder Umweltschutz geht. Und in der Finanzkrise hat jetzt auch jeder – vom Politiker zum Arbeitgeber – die passende Ausrede / Ablenkung parat, um sich nicht weiter um diese Themen kümmern zu müssen. Themen, die aber fundamental sind, wenn es um nachhaltiges und langfristiges globales Handeln geht.
Deutschland hat 0,51 des BNE an Entwicklungshilfe versprochen. Und ein Versprechen wäre kein Versprechen, wenn es nicht gerade in schwierigen Zeiten wie denen der Finanzkrise weiterhin Bestand haben sollte. So einfach ist das, das bringt man schon vierjährigen Kindern bei!
Am 11. Juni 2009 um 06:39 Uhr
Eigentlich bin ich der Meinung, dass Geld wie z. B. in Afrika für die Armen nichts nützt, weil sich
die Regierungschefs bereichern, noch mehr Kriegsgerät anschaffen, aber es nicht bei den
Armen landet. Wir sollten Geräte und Fachleute zur Verfügung stellen, dass Sie Wasseradern
aufspüren und ihre Felder selbst bewirtschaften können. Denn wo sauberes Wasser ist, ist
auch Leben.
Mit freundlichen Grüßen
C. Neumann
Am 23. Juli 2009 um 12:58 Uhr
Unsere Probleme sind universal. Wir können unsere Probleme nicht lösen, wenn wir den Entwicklungsländern nicht ehrlich helfen. Aber welchen? und wie? da muss noch viel Arbeit geleistet werden, damit das Meiste nicht in irgendwelchen Tachen verschwindet. Es ist eine Schande, dass wir unsere Versprechen nicht halten, und das gerade in der Krise. Lieber mehr Geld ausgeben für die Entwicklungshilfe und weniger für neue Panzer! Warum nur so viel in Geld, Wissen und Menschenleben in Afghanistan einsetzen, wenn andere Länder händeringend auch nach Hilfe ausrufen.
Am 19. Januar 2010 um 11:30 Uhr
[...] 0,56% erreicht werden und 2013 bereits die 0,7%. Bisher sind die Briten da sehr konsequent – ihr Haushaltsplan für 2010 wird die Vorgabe 0,56% erfüllen. (Das Foto zeigt eine Debatte im britischen Parlament. Dort wird das Gesetz entschieden. (Foto: [...]