Starke Worte pro Entwicklungszusammenarbeit
Eben sind wir auf starke Worte von Bundeskanzlerin Angela Merkel gestoßen, die sie am 9. Februar bei einer Rede vor dem Diplomatischen Corps in Berlin gesagt hat. Diese wollen wir Euch nicht vorenthalten – und werden Frau Merkel bei Gelegenheit daran erinnern:
“Wir brauchen auch ein entschlossenes Handeln im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. (…) Wir erleben, dass die Märkte zum Teil so reagieren, dass Kapital aus den Schwellen- und Entwicklungsländern abgezogen wird. Das hat sehr dramatische Auswirkungen. Umso wichtiger ist es, dass die Staaten ihre Zusagen weiter einhalten, denn sonst haben wir keine Chance, die Millenniumsentwicklungsziele zu erreichen. (…)
Die Mittel für die Bekämpfung von Hunger und Armut dürfen nicht gekürzt werden. Wir müssen sie sicherlich an vielen Stellen noch zielgerichteter und effektiver einsetzen. Aber wir wollen unsere Verpflichtungen gerade gegenüber den afrikanischen Staaten einhalten. Ich glaube, dass wir das insbesondere deswegen tun sollten, weil gerade diese Staaten – ich könnte auch andere Entwicklungsländer nennen – wirklich keine Verantwortung für diese globale internationale Finanzmarktkrise tragen. Aber die Auswirkungen bekommen sie natürlich genauso wie andere Länder zu spüren, allerdings oft im Rahmen eines viel geringeren Lebensstandards und deshalb auch mit gravierenderen Folgen.”

