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Mittermeier: Ich kann das Maul aufreißen

Comedian Michael Mittermeier ist zurzeit mit seinem neuen Programm “Safari” auf Deutschland-Tour. In einem Interview mit stern.de spricht er auch über sein soziales Engagement: “Ich bin kein Gutmensch. Jeder Sozialarbeiter, der in den Kongo geht, oder jemand, der bei der Caritas jeden Samstag umsonst arbeitet, tut aktiv mehr als ich. Aber ich kann das Maul aufreißen und Leute aktivieren, die Geld spenden. Das ist mein Job. Das ist auch das, was Bob [Geldof] immer sagt: Wir rütteln auf, wir machen Druck auf die Politiker. Damit die Sachen, die in Heiligendamm ausgehandelt wurden, umgesetzt werden. Wenn wir die Themen hochhalten und viele tausend Jugendliche sich für Afrika interessieren, dann hat Frau Merkel Druck.”

Im vergangenen Jahr stand Mittermeier auf der Bühne von “Deine Stimme gegen Armut” beim großen G8-Konzert in Rostock. Davor hatte er im März 2007 bei der ECHO-Verleihung als Laudator für U2-Sänger Bono (“Die UNO der Musik”) eine beeindruckende Rede gehalten, wie er selbst zum U2-Fan wurde. Seht selbst.

2 Reaktionen zu “Mittermeier: Ich kann das Maul aufreißen”

  1. Birgit und Peter

    Mittermaier hat Recht, je mehr dass “aufgerüttelt” wird, umso mehr Druck hat die Politik, etwas gegen die vielen Misstände zu unternehmen.

    Aber anscheinend lässt das die Politiker “kalt”, denn wie kann es sonst sein, dass eine betagte Frau (über 70 Jahre) in einem Land wie Österreich, im Bundesland Steiermark, heutzutage noch ohne eigenem Wasser in ihrem ärmlichen Haushalt ist. Über dies war vor nicht allzu langer Zeit eine Doku im Fernsehen.

  2. DSL Alexspeedy

    Mittermaier ist einfach einer der besten unter den besten!!!
    Ich kann mir auch jetzt noch seine Programme von früher anschauen. Auch wenn ich sie schon X-mal gehört habe. Er hat einfach einen tollen Humor.

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