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Killer Nummer 1: Malaria weiter auf dem Vormarsch

Welt-Malaria-TagUnter dem Motto „Mach die Mücke“ hatte heute, am Welt-Malaria-Tag, in Berlin jeder die Möglichkeit, die folgenschwere Krankheit symbolisch zu bekämpfen, etwa Hand in Hand, als Teil eines menschlichen Mückennetzes.

Zudem hat Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul einen Forderungskatalog entgegen genommen, der auf einer internationalen Konferenz Anfang der Woche in Bonn entwickelt wurde. In Köln und Nürnberg informierte heute action medeor als Träger der Kampagne „Stop Malaria Now!“ über das globale Gesundheits- und Entwicklungsproblem.

Stop Malaria Now buttonDie Vereinbarung im MDG 6 besagt, dass die Ausbreitung von Malaria und anderen Krankheiten bis zum Jahr 2015 gestoppt und eine Zurückdrängung angestrebt werden soll. Aber die Krankheit ist weiterhin auf dem Vormarsch. Alle 30 Sekunden stirbt allein in Afrika ein Kind an Malaria. Jedes Jahr werden bis zu drei Millionen Menschen Opfer der Krankheit. „Das ist als ob jeden Tag mindestens sieben Jumbojets abstürzen würden, die Opfer vor allem Frauen und Kinder“, sagt Bernd Pastors vomMedikamenten-Hilfswerk action medeor. „Die Krankheit kann nur zurückgedrängt werden, wenn die Kräfte von Regierungen, Hilfsorganisationen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen gebündelt werden.“, so Pastors.

Auch nach dem Welt-Malaria-Tag kann sich jeder spielerisch gegen die miesen Mücken einsetzen: im Online-Spiel “Mosquilla” musst Du die Insekten abknallen.

Ein innovatives Beispiel aus der Praxis ist dabei die Internetplattform www.malariaengage.org. „Die Webseite listet derzeit sieben verschiedene Projekte auf, die Surfer mit Spenden unterstützen können. Unter anderem geht es um die Erforschung von Pflanzen, deren Geruch Moskitos vertreibt und Therapien, bei denen mehrere Medikamente miteinander kombiniert werden.“, heißt es in einem Artikel auf Spiegel Online. Dabei setzen die Organisatoren, kanadische Mediziner und ein britischer Unternehmer, bei ihrem Kampf gegen Malaria auf die Kraft von sozialen Netzwerken. Die Internetplattform kann in Web 2.0-Seiten wie Facebook integriert werden. So können internationale Communities Gleichgesinnter geschaffen und eine Vielzahl von Menschen zum Mitmachen angesprochen und ermuntert werden.

Eine Reaktion zu “Killer Nummer 1: Malaria weiter auf dem Vormarsch”

  1. Helpedia - Blog

    Helpedia-News vom 20.–28. April 2008…

    Hier das Spannendste, was wir in den letzten Tagen im Internet von und über den gemeinnützigen Sektor gefunden haben (tagesaktuelle Links gibt’s rechts in der Sidebar):
    Blogs in der Entwicklungszusammenarbeit
    Ulrich Schlenker und Björn Lampe h…

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