Weltlehrertag: 18 Millionen Lehrer fehlen
Anlässlich des Weltlehrertags am 5. Oktober hat die Globale Bildungskampgne darauf hingewiesen, dass rund zwei Millionen Lehrerinnen und Lehrer heute allein in den Grundschulen der armen Länder fehlen. UN-Schätzungen zufolge werde sich der Lehrermangel – auch bedingt durch hohe Sterberaten aufgrund von Krankheiten wie Aids, Malaria und Tuberkulose – noch weiter verschärfen. Um den gravierenden Mangel an Lehrkräften auszugleichen, müssten im Laufe der nächsten zehn Jahre mindestens 18 Millionen Lehrerinnen und Lehrer zusätzlich in den Entwicklungsländern eingestellt werden.
Aus diesem Grund fordert die Globale Bildungskampagne von der Bundesregierung höhere Investitionen in die Bildungssysteme der Entwicklungsländer. Nur mit ausreichender Unterstützung der Geberländer könnten die armen Länder das Millennium Entwicklungsziel “Grundbildung für alle bis zum Jahr 2015″ erreichen.


Am 12. Oktober 2007 um 21:57 Uhr
Das ist eines der Ziele, die ich voll unterstuetze.
Armut und Hunger kann man nur mit Bildung bekaempfen. Lebensmittelspenden allein foerdern nur die Abhaengigkeit und macht die Taschen der produzierenden Laender voll.