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Vorstellung DATA Report – “G8 Politik macht wütend”

Logo DATA Report 2007In Berlin haben gestern Herbert Grönemeyer, Bono und Bob Geldof den DATA Report 2007 vorgestellt. Der Bericht analysiert auf 170 Seiten die Politik der G8-Staaten mit Blick auf die Themen Entwicklungszusammenarbeit, Afrika, Aids, Schulden.

Bei der Pressekonferenz sagte Bono laut taz: “Ich bin sehr besorgt, dass es Gewalt auf den Straßen geben könnte. Es gibt eine wirkliche Wut. Und ich fühle sie selbst, wenn ich in ein Krankenhaus komme und sehe dort die Menschen Schlange stehen, um zu sterben.” Weitere Artikel zur Presseveranstaltung erschienen unter anderem in der ZEIT, Berliner Morgenpost, Süddeutschen Zeitung und der Frankfurter Rundschau. Die Online-Ausgabe der FAZ präsentiert einen Video-Beitrag.

4 Reaktionen zu “Vorstellung DATA Report – “G8 Politik macht wütend””

  1. Zola

    Alle 3 Minuten stirbt ein Kind an Aids, ich war in den Slums nd habs gesehen, Millionen menschen haben keinen Zugang zu Trinkwasser, sie verdursten einfach vor unseren Augen, Mädchen werden zur Prostitution gezwungen. Es ist ihr einziger Ausweg. Was haben wir eigentlich geschafft? Macht mal wieder ein Live Aid Konzert. Die Politik behält ihr Geld ja.

  2. Phelipe

    Ich denke der DATA-Report sagt alles – einfach nur entäuschend, was aus aus den Versprechen von vor zwei Jahren geworden ist.
    Mir scheint, dass die Mächtigsten der Mächtigen im Augenblick mit der Einstellung “Nach uns die Sintflut” an die Afrika-Problematik rangehen: official nice photos with famous rock-stars, inofficial they’d like to keep the money and their support! Wenn wir nicht begreifen, dass es akut ist, werden unsere Kinder mit den Folgen leben müssen; wenn man da von “leben” sprechen kann.

  3. Bettina Bauch

    Wir brauchen neue Menschen, die die Masse der Völker vertreten. Menschen, die mit beiden Beinen im Leben stehen und deren Herzen von Liebe erfüllt ist, zu ihren MItmenschen, den Tieren, Pflanzen und der Erde, die uns alle ernähren kann, wenn man sie lässt.
    Um aber trotz allem den Humor nicht ganz zu verlieren, umschreiben wir die jetzige Situation doch mit Loriot’s Worten: “Der beste Platz für den Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.”

  4. Kwak

    Denksportaufgabe: Angenommen, ein hungerndes Kind benötigt den Gegenwert von 1 € pro Tag, um nicht zu verhungern. Wie viele verhungerte Kinder fallen dann auf 1 Staatschef beim diesjährigen G8-Gipfel?
    (100.000.000 / 8 / 365 =34.247)
    Jetzt wissen wir auch, wozu ein solcher Sicherheitsaufwand betrieben wird: um die fallenden Kinder abzufangen. Das würde ja sonst kein Staatschef überleben.

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