Schöne Worte – wenig Taten der G8-Entwicklungsminister
Heute ging in Berlin die G8-Entwicklungs- ministerkonferenz zu Ende. Die deutsche Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul bezeichnete sie als „historisches Treffen“, da erstmalig die Vertreter aus fünf Schwellenländern und afrikanischen Regionalorganisationen eingeladen wurden. Die Stärkung regionaler Kooperation sei von zentraler Bedeutung sowohl für die Sicherung des Friedens als auch für die wirtschaftliche Entwicklung in Afrika. Größere Märkte sollen den Kontinent für Investitionen attraktiver machen.
Wieczorek-Zeul bekannte sich erneut zu den deutschen Verpflichtungen, die Entwicklungshilfe bis 2010 auf 0,51% des Bruttonationaleinkommens (BNE) zu erhöhen. Sie sprach sich auch für eine Kerosinsteuer aus: Die Einnahmen könnten den Entwicklungsländern für die Finanzierung erneuerbarer Energien und der Anpassung an den Klimawandel zur Verfügung gestellt werden. Ein klares Bekenntnis, dass sich die Bundesregierung in der Rolle als G8-Präsidentin für die Einführung innovativer Finanzierungsinstrumente einsetzen wird, gab sie aber nicht ab.
Die Bekämpfung von HIV und AIDS wird dieses Jahr eine zentrale Rolle im G8-Prozess spielen. Dabei soll der Situation der Frauen, die in Afrika überproportional unter der Krankheit leiden, besondere Beachtung geschenkt werden. 59 Prozent der Infizierten in Afrika sind Frauen. Die G8 werden dieses Jahr „einen signifikanten Beitrag“ zur Finanzierung des Globalen Fonds zur Bekämpfung von HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria leisten, dessen exakte Höhe von Wieczorek-Zeul aber nicht präzisiert wurde. Auch zu anderen Themen produzierte das Treffen viele schöne Worte, aber keinen konkreten Ergebnisse.
Als Reaktion auf das Treffen fordert die entwicklungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Heike Hänsel, im Tagesspiegel, dass der G8-Gipfel durch Änderungen im Welthandel, Medikamente günstiger machen soll. In der Deutschen Welle kommen die ehemalige Afrika-Beauftragte der Bundesregierung, Uschi Eid, und Reinhard Hermle von Oxfam zu Wort und sprechen über “Große Ziele und kleine Zahlentricks”.
Über das Treffen berichten außerdem die taz, und die Frankfurter Rundschau.


Am 27. März 2007 um 20:17 Uhr
Unsere sogenannten Volksvertreter sind doch nur Marionetten im großen Welttheater. Der Titel des Theaterstücks heist Profit und an diesem Spiel sind wir alle beteiligt, ja wir werden sogar indirekt dazu gezwungen. Wenn wir darauf warten dass die Potitiker unserer Welt Veränderungen zum Wohle aller Menschen vornehmen dann warten wir noch lange. Sie sind gar nicht in der Lage dazu weil sie nicht einmal ein Lenkrad haben um zu steuern. Und den Schlüssel für die Fahrzeuge bekommen sie auch nur wenn es bestimmte Leute wollen, dann steht aber schon vorher das Ziel der Fahrt fest das man ihnen vorher sagt. Und wenn sie in eine andere Richtung fahren als geplant, dann war es ihre letzte Fahrt.
Die Veränderungen werden, müssen von unten, von uns vom Volk kommen. Panokratie Herrschaft von unten. Jeder Mensch muss daran teil nehmen und seinen Beitrag zu Veränderung leisten, sonst wird es nicht geschehen. Jeder auf seinem Platz mit seinen Möglichkeiten. Das ist das universale göttliche Prinzip. Koexistenz statt Konkurenz. Austausch statt Übervorteilen.
Am 24. Juli 2007 um 14:18 Uhr
Meine persönliche Meinung ist die, erst ein Land kaputtmachen und danach es hintenrum übernehmen, indem sie mit ihren Unternehmen usw. eindringen um zu helfen, und die Menschen als billige Arbeitskräfte benutzen… usw usw, wir wissen schon alle was ich genau meine.
Wahre Hilfe wäre, wenn man den Menschen die dort leben, die Eigenverantwortung für Ihr eigenes Land nahe bringen würde. Ihnen zeigen würde, wie es geht, damit Sie dann Selbstständig ihr eigenes Land aufbauen können.