Der offizielle Blog zur Aktion DEINE STIMME GEGEN ARMUT


Entwicklungsministerin und Ökonom Sachs: Verpflichtungen zur Armutsbekämpfung beim G8-Gipfel umsetzen

Bundesentwicklungsminister Heidemarie Wieczorek-Zeul und der einflussreiche amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Jeffrey Sachs haben gestern in Berlin über Entwicklungspolitik beim G8-Gipfel (im Juni in Heiligendamm) diskutiert. Sachs forderte, für die Versprechen, mit den Millennium-Entwicklungszielen (MDG) die extreme Armut bis 2015 zu bekämpfen, konkrete Umsetzungspläne zu schaffen. Die Ministerin wird auf der Webseite der Bundesregierung zitiert: “Wir sind einer Meinung, dass die Verpflichtung der G8 umgesetzt werden müssen.” – Eine Forderung die auch die Aktion “Deine Stimme gegen Armut” erhebt.
Wieczorek-Zeul kündigte, mehr Geld zur Bekämpfung von HIV/Aids, Malaria und Tuberkulose an sowie für Frauenförderung in Afrika angekündigt. Entwicklungsländer sollen auch beim Klimaschutz und dem Schutz des Regenwaldes unterstützt werden.

3 Reaktionen zu “Entwicklungsministerin und Ökonom Sachs: Verpflichtungen zur Armutsbekämpfung beim G8-Gipfel umsetzen”

  1. Frank Fischer

    Wir leben auf einer Insel.
    Uns allen geht es gut.
    Wir freuen uns, dass wir Steuern zahlen dürfen und damit sinnvolle Projekte auf anderen Inseln verwirklicht werden.

    Leider leben jedoch auf unserer Insel Deutschland mehrere hunderttausend Kinder in Armut, haben Hunderttausende junger Menschen keine Chance auf eine adäquate Ausbildung, geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander und gibt es Einrichtungen, die, nach herkömmlichen Vorstellungen, verdorbene Lebensmittel an Bedürftige verteilen. Die Schlangen vor deren Schaltern werden länger, während die Dividendenausschüttungen der Welt-AGs, die in sog. Entwicklungsländern produzieren lassen, um die Waren auf dem europäischen Markt an die sinkende Kaufkraft der Bürger anzupassen, von Jahr zu Jahr steigen.

    Ich meine: Lasst uns vor unserer eigenen Tür kehren, unseren eigenen Staatshaushalt wieder ausgleichen. Erst dann, wenn unsere kleine Insel nicht mehr „auf Pump“ finanziert wird, kann man darüber nachdenken, den Menschen, die auf unserer Insel unter dem Existenzminimum leben, Erleichterungen zu verschaffen.
    Erst nachdem unser Bildungssystem wieder dem gleicht, was gemeinhin von dem Bildungssystem der Insel der Dichter und Denker zu erwarten wäre und jeder Mensch auf unserer Insel freien Zugang zum Bildungssystem hat – unabhängig vom Einkommen – werden wir keine Schlangen mehr vor Ausgabestellen mit gebrauchter Kleidung oder abgelaufenen Lebensmitteln haben.

    Erst wenn diese Schlangen verschwunden sind, können wir großzügig sein und irgendwelchen Diktatoren den Fuhrpark oder die Ausrüstung für ihre Armee schenken – wenn beides auf unserer Insel produziert wird.

  2. Franz Mayer

    Ich finde es Super was Herr Grönemeier und Bono auf die Füße stellen und unterstützen!
    Diese beiden haben es gewissermaßen ins Leben gerufen. Genauer gesagt Bono! Wir wollen nicht euer Geld sondern nur eure Stimme! Ich bin arbeitslos und habe nicht die finanziellen Mittel das zu unterstützen. Aber meine Stimme würde ich millionenfach für so einen Zweck einsetzen! Erlasst den ärmsten der Armen endlich Ihre Schulden und gebt Ihnen Medikamente umsonst! Die Pharmaindustrie ist weltweit so reich daß die Medikamente ein Klacks sind gegenüber dem Profit der eingestrichen wird! Wenn an uns armen Bundesbürgern verdient wird kann die Industrie auch unseren Anteil an die Betroffenen weitergeben! Alles andere ist für mich eine Sauerei!

  3. didi

    one world , freiheit für diese welt

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