Grönemeyer: Rockmusik muss nerven
Herbert Grönemeyer, zusammen mit dem Verband Entwicklungspolitik (VENRO) Träger der Aktion “Deine Stimme gegen Armut” hat sich in einem vierseitigen Interview in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL zur Rolle von Popmusik und Politik geäußert. Er würde sich nie mit Politikern treffen: “Ich glaube, dass Rockmusik nerven, einen Freigeist-, einen Apo-Charakter haben muss. Ich finde, Politiker und Popmusik passen nicht zusammen. Popmusik kann trommeln. Wir können Druck ausüben und Dinge ins Bewusstsein bringen. Wir haben Afrika zurück auf die Tagesordnung gebracht.”
Mit Blick auf den G8-Gipfel im Juni in Heiligendamm sagte der Sänger, er wolle nicht zu Gewalt aufrufen: “Aber jede gewaltlose Form des Protests finde ich in Ordnung. Ich verstehe schon, wenn die Leute ungeduldig werden.”


Am 28. Februar 2007 um 08:38 Uhr
Hallo!
Zwar beziehe ich mich nicht direkt auf diesen Artikel, möchte aber eine allgemeine Frage stellen: es dreht sich hier immer nur um Appelle an Politiker, die sicherlich auch wichtig sind. Wie sieht es aber aus mit Konzepten, die unabhängig von Politik unmittelbare Hilfe produzieren? Gibt es Kontakte zu “joinred”?
Gruß
Hartmut
Am 28. Februar 2007 um 15:01 Uhr
Hallo,
also die Musik von Grönemeyer nervt allerdings!!!
Aber is ja Geschmackssache…ich würd da eher DnB oder richtigen Punkrock (z.B. Angry Samoans, Dead Kennedys oder so) empfehlen. Das nervt die richtigen Leute, nämlich die, denen das Geld aus den Taschen quillt! Die sollten zu dem Thema nämlich mal richtig tief in die Tasche greifen.
Popmusik ist doch gefällig, das nervt doch niemanden heutzutage.
Find ich ja gut, das sich Grönemeyer engagiert, mit seiner Musik holt der aber keinen aus seinem Wohlstandsschlaf.
Nervige Grüsse Alex
Am 25. März 2007 um 22:43 Uhr
macht schluss mit hunger und kriege und nicht schul bildung
Am 27. März 2007 um 08:32 Uhr
Ich hoffe, ich konnte wenigstens ein bisschen mithelfen! Macht weiter so!
Am 28. März 2007 um 13:31 Uhr
ein wort an den reichen und mächtigen der welt (bitte nicht zu persönlich nehmen):
bitte seid nicht so gierig nach noch mehr geld und macht sondern
gierig nach gleichheit und nächstenliebe