EU diskutiert Welthandel und fordert Abschluss von Freihandelsabkommen
In Brüssel haben am 12. Februar die EU-Handelsminister bei ihrem informellen Treffen den Stand und die Perspektiven der Doha-Runde im Welthandel diskutiert. Bereits am 7. Februar hat der WTO-Generaldirektor Pascal Lamy die Verhandlungen der genannte “Entwicklungsrunde” (Doha-Runde) offiziell wieder eröffnet. Grundsätzliche Ziele der EU hinsichtlich der Freihandelsabkommen mit asiatischen Schwellenländernder sind: die Verbesserung des Marktzugangs für europäische Unternehmen auf Drittmärkte und die Stärkung der externen Wettbewerbsfähigkeit Europas. Bereits beim Weltwirtschaftsforum in Davos wurde sich darauf geeinigt, dass die Verhandlungen wieder aufgenommen werden sollen.
Die Welthandelskampagne Gerechtigkeit jetzt! beklagt, dass die Doha-Verhandlungen letztendlich zu mehr Marktöffnung für Agrarprodukte in Entwicklungsländern führe. „Davon werden lediglich Großbetriebe mit einer industriellen landwirtschaftlichen Produktion profitieren. Diese unterbieten die Preise von Kleinbauern und entziehen ihnen den Zugang zu den Märkten und somit die Lebensgrundlage.“ Die kritische Frage sei deshalb, inwieweit Europa und die USA wirklich gewillt sind, ihre Agrarmärkte zu liberalisieren und demzufolge für die Produkte aus Entwicklungsländern zu öffnen und ihnen so eine faire Chance im Welthandel zu geben. Auch “Deine Stimme gegen Armut” fordert einen gerechten Welthandel zur Bekämpfung weltweiter Armut.


Am 21. Februar 2007 um 11:35 Uhr
Das heute im 21. Jahrhundert so viele HUNGERN, nur weil er/sie zur falchen Zeit am falschen Ort geboren wurde, ist ungerecht.
Dabei ist Afrika oder andere südliche Länder doch so reich
z.B. an Bodenschätzen, und kann sich jenmand von uns
ein Leben ohne Kaffee, Kakao, Schokolade oder den vielen
exotischen Gewürzen vorstellen?